Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.392
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Internethandel (kunde verlangt Portokosten für Einschreibbriefe)


15.11.2013 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Sehr geehrte Damen und Herren,

vorab stelle ich die eigentliche Frage.

Muss ich als gewerblicher Verkäufer beim Online-Handel für das Porto eines Käufers aufkommen, wenn er mir unnötigerweise Briefe per Einschreiben sendet (übliche Kontaktaufnahme im Internet erfolgt ja über Email)?

Verkürzter Sachverhalt.

Ich bin als gewerblicher Verkäufer bei eBay angemeldet.

Kunde X hat an 6 verschiedenen Tagen 6 Artikel bei mir gekauft.
5 Artikel wurden gezahlt, die 6. Bestellung wurde storniert.

Beim 6. Mal wurde ich von dem Käufer als Betrüger bezeichnet.
Ich würde angeblich bei eBay seinen Warenkorb manipulieren und weitere Verkäufe ihm unterjubeln wollen. Es ist klar, dass ich seinen Warenkorb bei eBay nicht manipuliert habe.

Infolgedessen kam es zu Unstimmigkeiten mit dem Kunden, worauf ich von ihm drei Briefe (zwei Einschreiben mit Rückschein und einen normalen Brief) bekam.
Nun verlangt der Kunde Ersatz der Portokosten (Höhe 10,45 Euro).
Diese war ich nicht bereit zu tragen. Darauf hat der Kunde einen Mahnbescheid erwirkt (42,45 Euro).

Ich bin aus folgenden Gründen der Meinung, dass ich nicht für das Porto des Kunden aufkommen muss:

1. handelt es sich hier um Onlinehandel. Kommunikation über E-Mail oder Fax hätte ausgereicht und ist auch im Internethandel üblich.

2. Der Kunde hätte auch normale Briefe senden können.
Er wollte einen Beweis dafür haben, dass ich seine Briefe erhalten habe.
Da fühle ich mich nicht verpflichtet dafür auch noch selber aufkommen zu müssen.

Es geht mir nicht um das Geld. Der Kunde war sehr unhöflich und ich möchte ihm nicht die Genugtuung geben, falls ich im Recht bin.

Würden Sie mir raten, dem Mahnbescheid zu widersprechen?

zuletzt kurzer Hinweis:

Ich bekam von dem Kunden 6 nicht berechtigte negative Bewertungen (Grund siehe oben). Daraufhin habe ich die Artikel als unbezahlt gemeldet (Die Artikel wurden aber bezahlt).
In den Briefen ging es darum, dass ich dies gegenüber ebay richtig stellen sollte.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

Durch die unrichtige Angabe, Artikel seien unbezahlt, haben Sie sich schadensersatzpflichtig gemacht.

Zum Ersatz des Schadens gehören auch angemessene Portokosten.

Wenn der Gegner zu Beweiszwecken Einschreiben versendet, ist dies nicht unangemessen, so dass Sie die damit verbundenen Kosten zu tragen haben.

Ich kann Ihnen daher nicht empfehlen, gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen.


Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER