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Interneteinkauf durch einen Minderjährigen

| 27.06.2017 15:38 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


21:34

Hallo zusammen,
unser Sohn (12 Jahre) hat leider ohne unser Wissen ein Spiele Account im Internet angelegt. Hierbei hat er ein falsches Geburtsdatum, Alter 18, angegeben um eine Aktivierung zu erwirken.

Des Weiteren hat er dann unerlaubter Weise mit unserer Kreditkarte diverse Onlinespiele gekauft, wodurch sich ein Rechnungsbetrag von einigen Hundert Euro ergeben hat.

Wir haben daraufhin den Onlineanbieter gebeten eine Rückabwicklung des Kaufes durchzuführen, (Erstattung der Kosten und Löschung der Spiele) da wir keine Genehmigung erteilt hatten und unser Sohn aufgrund des Alters nicht geschäftsfähig ist.

Folgende Antwort haben wir erhalten:

Nach Prüfung des Sachverhaltes konnten wir feststellen, dass sich Ihr Kind unter Angabe falscher Daten bei uns registriert hat. Zur weiteren Verifizierung wurden die Daten einer Kreditkarte, als Zahlungsmittel hinterlegt.
Die von Ihnen aufgeführten Umsätze wurden alle über dieses Benutzerkonto getätigt. Die Einkäufe wurden somit von einem volljährigen Nutzer getätigt.
Für unser System war es daher nicht erkennbar, dass diese Einkäufe nicht durch Sie (Karteninhaber) autorisiert wurden bzw. dass die Transaktionen durch einen Minderjährigen getätigt wurden.

Eine Rückbuchung der Beträge ist aus den oben genannten Gründen leider ausgeschlossen.

Was könnten wir hier dem Anbieter schreiben um eventuell doch noch eine Rückzahlung zu erhalten?

Vielen Dank.

27.06.2017 | 16:52

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Sohn ist mit 12 Jahren nur beschränkt geschäftsfähig. Willenserklärungen, die ihm nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil bringen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters - also der Eltern. Diese Einwilligung wurde nicht erteilt, so dass die Verträge, die ihr Sohn abgeschlossen hat, bis zur Genehmigung durch Sie schwebend unwirksam sind.

Sie haben die Genehmigung verweigert, so dass keine wirksame vertragliche Beziehung zu den Betreibern der Webseite besteht.

Grundsätzlich sind die Zahlungen also ohne Rechtsgrund erfolgt und zu erstatten.

Wenn Ihr Sohn sich durch die Angabe falscher Daten eine Leistung erschlichen hat - nämlich den Download der Spiele bzw. den Zugang zur Plattform - kommt allerdings ein Schadensersatzanspruch gegen ihn und gegen Sie in Betracht, sofern Sie Ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Im Streitfall kann es also darauf ankommen, wieso Ihr Sohn Ihre Kreditkarte verwenden konnte und ob diese z.B. ungesichert "herum" lag.

Allerdings dürfte ein etwaiger Schadensersatzanspruch nicht in Höhe des Kaufpreises, sondern allenfalls in Höhe einer etwaigen Nutzungsentschädigung bestehen. Denn die Spiele sind natürlich nicht dauerhaft verfügbar sondern jetzt natürlich zu löschen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Gerne stehe ich Ihnen auch für eine etwaige Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 27.06.2017 | 17:30

Danke. Welche Paragraphen könnte ich hier ggf. beim Antwortschreiben mit aufführen?

Bewertung des Fragestellers 27.06.2017 | 22:18

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