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Internetcompany


| 19.12.2005 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag.
Ich habe ein Problem. Ich habe einen Bekannten aus Internet, der in Kazachstan wohnt. Der hat mir geholfen mit Entwerfen von einer Web Site. Eines Tages hat er mich gefragt, ob ich ihm helfen kann. Er arbeitet in einer Internetcompany (http://***** ), die ist in Bereich Marketing, Werbung, Beratung für anderen Internetfirmen tätig. Da die Firma weltweit arbeitet, erfolgt die Bezahlung für solche Dienste nur über bestimmten Banken, z.B. über deutsche Banken. Also hat er mich gefragt, ob der Kunde von ihm die Bezahlung über meine Bank machen kann. Ich habe zugestimmt. Der Kunde (*****) sollte mir das Geld auf mein Konto überweisen, und ich dem ***** (mein Bekannte) über WESTERN Union weiterleiten. Tatsächlich am 2.11.05 überweist ***** mir den Betrag über 2950 Euro auf mein Konto. Nichts dabei gedacht überweise ich dem Herrn ***** 2500 Euro über Western Union nach Kazachstan. Ein Tag später bekomme ich von der POSTBANK (meine Hausbank) einen Brief, wo steht, dass ***** das Geld zurückgerufen hat, angeblich wollte er nichts schicken und das ist ein Missverständnis gewesen.
Ich setze mich sofort mit ***** in Verbindung, er sagte , dass kann nicht sein, das ***** schon lange der Kunde in dieser Firma sei und es gab noch nie Problemen mit der Überweisung. Ich rufe meine Bank an und Berichte was mein Bekannte mir gesagt hat. Die Bank sagt, dass das Geld wurde aber zurückgerufen. Der Herr ***** ruft in seiner Firma an und sagt was passiert war. Die setzen sich in Verbindung mit Herrn *****, der sagt, dass er das Geld tatsächlich beim ihm auf dem Konto ist und weil keiner das Geld zurückgefordert hat, will er das Geld nicht zurückgeben. Natürlich kann ich das Geld nicht zurückfordern, wenn es nicht, laut der Bank, für mich bestimmt war. Dann habe ich selber mit der Internetcompany e-mail Briefwechsel gehabt. Die haben sich entschuldigt und versprochen, dass sie mir das Geld innerhalb von 10 Tagen zurückschicken. Das war am 29.11.05 Nach 10 Tagen als ich mein geld nicht zurückbekommen habe, bekomme ich eine Antwort, dass die Firma hat noch nicht alle Fragen mit Herrn ***** erledigt haben und dass sie verstehen das ich ungeduldig bin. Ich habe ihnen geantwortet, dass mich die Sache mit Herrn ***** nicht interessiert, dass ich möchte nur mein Geld zurück. Daraufhin haben sie geantwortet, dass sie ihr Geld nicht einfach so geben können. Wenn jeder Geld fragen würde, werden sie bald Pleite. Das hat mich wirklich wütend gemacht. Die haben mein Geld und schreiben so , ob ich ihr Geld haben will.
Ich weis nicht mehr, was ich machen soll. Ich bin in Deutschland, Bekannte ist in Kazachastan, die Internetcompany ist in Prag. Habe ich noch eine Chance mein Geld gerichtlich zurückzubekommen?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Bitte verstehen Sie, dass angesichts des hier nur eingeschränkten Prüfungsumfangs keine abschließende Antwort gegeben werden kann. Um Ihre Forderung wirksam durchsetzen zu können, empfehle ich schon an dieser Stelle, einen Anwalt Ihres Vertrauens aufzusuchen. Nun zu Ihrer Frage:

Gegen die Internetfirma steht Ihnen ein Anspruch auf Rückzahlung wegen ungerechtfertigter Bereicherung zu (nach deutschem Recht § 812 BGB). Sie sollte Ihrerseits die Zahlung zurückrufen. Dann wäre es an der Internetfirma, Sie zur Zahlung aufzufordern. Eventuell bestehen Schadensersatzansprüche gegen Herrn Manes. Zur Durchsetzung der Ansprüche verweise ich auf obige Ausführungen.

Auch sollten Sie eine strafrechtliche Anzeige gegen Herrn Manes erwägen. Eventuell könnte hier ein mittärschaftlich begangener Betrug auch seitens des Herrn Burbakh bzw. der Internetfirma vorliegen. Von außen betrachtet sieht dies nach einem geplanten Verhalten aus. Diese Bedenken sollten Sie gegenüber Herrn Burbakh und der Internetfirma äußern. Setzen Sie eine Frist zur Rückzahlung (10 Tage). Teilen Sie mit, dass Sie sodann eine Rechtsanwalt einschalten werden und den Sachverhalt der Polizei melden würden. So verfahren Sie dann auch, sollte die Frist fruchtlos verstreichen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Sollten noch Unklarheiten bestehen, stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
Timm@Rae-Linden.de
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