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Internetauktion - Käufer kommt seiner Zahlunsgpflicht nicht nach


03.11.2015 10:59 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Ulrike J. Schwerin



Sehr geehrte Damen und Herren,

zu folgendem Sachverhalt habe ich eine Frage:

Verkäufer bietet einen Artikel auf einem bekannten Internetauktionsportal zum Verkauf an. Bei Ablauf der Auktion ist Käufer der Höchstbietende.

Käufer kommt seiner Zahlungspflicht nicht nach und wird nach ca. 10 Tagen vomVerkäufer per E- Mail angeschrieben. Da der Käufer weder zahlt, noch auf die Zahlungserinnerung reagiert, schreibt der Verkäufer den Käufer erneut an und fordert diesen auf, zum Termin bis zum XX.YY.2015 den Betrag zu zahlen und kündigt gleichzeitig weitere Schritte an.

Auch danach gibt es seitens des Käufers keine Reaktion.

Daraufhin wird der Vorfall dem Auktionshaus gemeldet. Dieses kontaktiert in einem automatisierten Verfahren den Käufer und erklärt den Vorfall nach drei Wochen als geschlossen, gleichwohl der Käufer auch hierauf nicht reagiert.

Der Verkäufer schreibt den Käufer daraufhin an und kündigt rechtliche Schritte an, sofern der Käufer nicht binnen acht Tagen zahlt.

Erstmals reagiert dieser und erklärt, dass er kein Interesse mehr an der Ware hat.

Hat der Verkäufer dennoch einen Rechtsanspruch darauf, das ein verbindlicher Kaufvertrag zustanden kam, gleichwohl das Auktionshaus den Vorfall geschlossen und vermutlich keine Verkaufsprovision dem Verkäufer berechnet? Muss der Käufer dennoch zahlen und die Ware abnehmen?

Über eine Darstellung der Rechtslage wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ja, es ist ein Kaufvertrag nach § 433 BGB zwischen dem Verkäufer und dem Käufer zustande gekommen.

Das Schließen des Vorgangs bei dem Auktionshaus ändert hieran nichts.

Der Verkäufer hat somit einen Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises nach § 433 Abs. 2 BGB und der Käufer hat einen Anspruch auf die Ware.

Der nächste rechtliche Schritt wäre nun, dass der Verkäufer den Käufer in Zahlungsverzug und Annahmeverzug setzt.

Der Verkäufer sollte den Käufer also am besten per Einschreiben anschreiben und ihm eine Frist zur Zahlung setzen. Weiterhin sollte eine Frist zur Abholung der Ware bzw. Mitteilung einer Adresse zur Übersendung innerhalb der Frist von dem Käufer angefordert werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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