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Internet- Routenplaner Maps24-INKASSO-Media Solution AG


| 21.10.2017 10:31 |
Preis: 85,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Verhalten bei Zahlungsaufforderung bei angeblicher Bestellung einer Dienstleistung (Routenplaner) im Internet.


Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich wollte im Internet eine Route planen und wurde zur Eingabe meiner E-Mail Adresse aufgefordert. Der anschließende Link zu meinem Postfach ist im Spam gelandet und habe das nicht bemerkt. Ein 2. Versuch mit einer anderen Adresse ging auch schief, wobei ich das Portal verlassen habe. Später fand ich im Spam die 2 Links im Spamordner, die ich aber nicht aktiviert habe. Des weiteren habe ich 2 E-Mails bekommen mit der erworbenen Mitgliedschaft und der dazugehörenden Forderung von jeweils €500,00. Wie soll ich mich weiter verhalten?
21.10.2017 | 10:59

Antwort

von


31 Bewertungen
Badergraben 24
04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: www.rechtsanwalt-wurzen.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nur durch die Eingabe Ihrer Email Adresse ist kein Vertrag zustandegekommen: Anbieter im Internet müssen die Aufgabe einer kostenpflichtigen Bestellung mit einem Button "Kaufen" oder einer anderen für den Kunden eindeutigen Bezeichnung beenden. Für den Kunden muss unmissverständlich erkennbar sein, dass er mit seinem Klick zahlungspflichtig bestellt.

Weisen Sie die Forderung mit der Begründung zurück, dass keine Vertrag zustande gekommen ist. Erklären Sie vorsichtshalber "hilfsweise äußerst vorsorglich für den Fall, dass doch ein Vertrag zustande gekommen ist, was bestritten wird" (!) die Anfechtung wegen Irrtums und arglistiger Täuschung.
Sie müssen damit rechnen Drohbriefe, Zahlungsaufforderungen zu bekommen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern; das "Geschäft" lebt von der Angst. Widersprechen Sie der Forderung, damit Sie nicht in Datenbestände (Schufa, Creditreform usw.) eingetragen werden dürfen, besonders. wenn ein Inkassounternehmen Sie anschreibt.
Sollten Sie (was erfahrungsgemäß eher unwahrscheinlich ist) einen Mahnbescheid oder sonst Post vom Gericht bekommen, beachten Sie unbedingt (!) die Ihnen dann gestzten Fristen.
Wenn Ihnen die Sache den Schlaf raubt, sollten Sie einen Anwalt aufsuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
M. Kinder
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kinder

Bewertung des Fragestellers 21.10.2017 | 11:18


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"Unkenntnisse im Recht bei Internet haben mich zu dem Schritt gezwungen und bin jetzt sehr zufrieden das mir die Anwälte überzeugt und geholfen haben"
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Unkenntnisse im Recht bei Internet haben mich zu dem Schritt gezwungen und bin jetzt sehr zufrieden das mir die Anwälte überzeugt und geholfen haben


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