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Internet Betrug.

8. Dezember 2021 18:04 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Hallo,

Ich habe mal Mist gebaut. Ich schildere kurz den Fall :

Ich habe mich als eine andere Person bei einem Portal ausgegeben und einen Künstler Namen und Fotos einer Erotikdarstellerin benutzt. Habe sozusagen erotische Dienstleistungen angeboten und Personen haben zb Geschenkgutscheine gesendet. Die Geschädigte ist wahrscheinlich darauf aufmerksam geworden, weil sich jemand bei Ihr gemeldet hat und gesagt hat von Ihr gibt es ein Fake Profil. Die Geschädigte hat dann bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Vor kurzem hat sie im Social Media einen Post gemacht, wo Sie sagt: Ich habe wegen dem Fake Profil schon eine Anzeige gemacht und auch erfahren wie die Person heißt und wo die Person herkommt, dass ganze würde wegen der Staatsanwaltschaft nur etwas dauern.

Jetzt habe ich natürlich Angst, ich bereue das ganze natürlich auch und würde es nicht nochmal machen.

Meine Fragen dazu sind jetzt folgende:

Angenommen die Polizei hat gegen Unbekannt ermittelt und hat mich als Beschuldigten ermittelt, darf man der Geschädigten dann sagen das war die Person, der Name ist so und so und Sie kommt dort her.

Bekommt die Geschädigte Informationen während dem Ermittlungsverfahren wer als Beschuldigter ermittelt wurde wenn der Beschuldigte selbst noch nicht davon weiß ( rechtliches Gehör) weder eine Vorladung oder Anhörungsbogen bekommen. Vor Abschluss des Ermittlungsverfahren muss man einem Beschuldigten doch die Chance geben sich dazu zu äußern. Theoretisch könnte das ja auch Ermittlungen gefährden.

Ich komme momentan wirklich nicht zur Ruhe und weiß das ich Mist gebaut habe. Ist die Aussage der Person glaubwürdig, dass sie meinen Namen usw erfährt wenn ich noch nichts davon weiß oder will sie mir eventuell einfach nur Angst machen?
Wie soll ich vorgehen? Einfach erstmal abwarten?

Ist es nicht sinnvoller, dem Beschuldigten dann erstmal die Chance zu geben sich zu den Vorwürfen zu äußern bevor man der Geschädigten sagt der war es ? Es ist ja eigentlich auch noch nicht gesagt , dass dann eine Schuld festgestellt wurde oder ? Gibt es da keinen Datenschutz und kann die Geschädigte im laufende Ermittlungsverfahren einfach zur Polizei gehen und nach meinem Namen und Wohnort fragen, wenn ich selbst noch nichts davon weiß ?

Wenn Sie sich jetzt entscheiden müssten, würden Sie dann eher dazu tendieren, dass die Person lügt und mir eventuell nur Angst machen möchte oder das Sie die Wahrheit sagt ?

Wenn man davon ausgehen würde ich wäre wirklich ermittelt worden, führt das dann zwingend zu einer Gerichtsverhandlung oder könnte es auch gegen bestimmte Auflagen, zb Geldstrafe eingestellt werden. Was wäre das schlimmste was mir drohen würde ? Gefängnis ??? Ich habe noch keine Vorstrafe oder sonstiges.

8. Dezember 2021 | 21:00

Antwort

von


(256)
Schevenstr. 1 a
01326 Dresden & Köln
Tel: 0351 65 888 350
Web: http://www.kanzleifricke.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

ob die Person lügt oder nicht, kann ich nicht einschätzen und wäre auch kein Rechtsrat.
Nur für den Fall, daß ein Verfahren läuft:

Sie werden am Schluss der Ermittlungen angeschrieben und vorgeladen. Dann können Sie sich
äußern.

Auch können Sie die Akte einsehen und kopieren.

Eine Mitteilung über Daten Ihrer Person ergeht an die Anzeigeerstatterin nicht. Allenthalben könnte
sie als Geschädigte Akteneinsicht verlangen und hätte dann den Kenntnisstand wie auch Sie.

Der Weiterleitung der Akte sollten Sie widersprechen und beantragen, zuvor zu diesem Gesuch gehört
zu werden.

Im Ergebnis wird hier nichts passieren, da der Vorwurf gering ist und Sie nicht vorbelastet sind. Ich rechne
hier mit einer Einstellung des Verfahrens.

Bleiben Sie ruhig und warten Sie ab. Notfalls kann es Sinn machen, einen Rechtsanwalt einzuschalten, der die
Sache in die Hand nimmt und sicherlich ein schnelleres und besseres Ergebnis erzielen kann.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA


Rückfrage vom Fragesteller 8. Dezember 2021 | 21:07

Noch eine Frage damit ich es ganz verstehe. Das die Geschädigte akteneinsicht hat ist klar aber eigentlich auch nur wenn die Staatsanwaltschaft in die Akten den Abschluss der Ermittlungen eingetragen hat oder ? Während dem Ermittlungsverfahren ist die Geschädigte ja auch nur Zeugin und die Weitergabe während noch ermittelt wird könnte ja die Ermittlungen gefährden ? Also kann es eigentlich nicht sein, wenn die Polizei mich ermittelt hätte, dass die Geschädigte meinen Namen oder Daten von mir bekommt während die Ermittlungen noch laufen und ich noch nicht die Chance hatte dazu verhört zu werden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 8. Dezember 2021 | 21:55

Sie haben völlig Recht. Erst muss der Abschluss der Ermittlungen verfügt werden und die Akte an die Staatsanwaltschaft abgegeben werden. Vorher hätten selbst Sie kein Recht auf Akteneinsicht.

Daß vorher Daten preisgegeben werden, ist völlllllllig ausgeschlosssen..

Cool bleiben und wenn was ist, einfach bei mir melden, ok?

ANTWORT VON

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