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Internet, Facebook, Identitätsdiebstahl, US-Soldat, Schadenersatz.

| 10. April 2016 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Ich möchte kurz einen Sachverhalt schildern, mit der Frage, ob ich Chancen auf „Schmerzensgeld" habe , bzw. mich ein Rechtsanwalt bei diesem „Fall" vertreten würde.

Ich bin anscheinend auf einen Scammer, einen Internetbetrüger herein gefallen.

Ich hatte auf einer Datingseite einen „US Soldaten" kennen gelernt, mit diesem über „skype" kommuniziert und ihm auf fremde Konten Geld nach Ghana geschickt .

Diesen US Soldaten gibt es tatsächlich! Er ist real!
Er, bzw. seine Ehefrau hatte diverse private Fotos bei Facebook veröffentlicht. (Er mit seinem Enkel auf dem Schoss. Er mit seinen Kindern am Küchentisch Eis essend. Er mit einem Kind auf dem Traktor. Er mit seiner Familie als Gruppenfoto vor dem Haus. Er mit seinem Hund auf dem Arm. Er lächelnd seinen Dienstausweis zeigend...).
Diese Fotos hat der Scammer benutzt, um mein Vertrauen zu erhalten.
Nach meinen Informationen ist es US Soldaten nicht gestattet, private Fotos zu veröffentlichen.
Kann ich den „echten" General wegen der Veröffentlichung seiner privaten Fotos verklagen, bzw. habe ich irgend welche Möglichkeiten, wenigstens ein Teil meines Geldes zurück zu bekommen?
Ich hatte schriftlich Kontakt zum „echten" US Soldaten aufgenommen.
Er gab sein Bedauern über einen Rechtsanwalt bekannt und erstatte Anzeige gegen Unbekannt beim FBI.
Die Fotos wurden mittlerweile gelöscht.
Die Staatsanwaltschaft sieht kein öffentliches/internationales Interesse. Somit habe ich keine weiteren Möglichkeiten, an die Personen in Ghana zu kommen.
Nochmals meine Frage. Kann ich den „echten" US-Soldaten wegen der Veröffentlichung privater Fotos verklagen, bzw. habe ich irgend welche Möglichkeiten, wenigstens ein Teil meines Geldes zurück zu bekommen (Schadenersatz)?



10. April 2016 | 12:41

Antwort

von


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10709 Berlin
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Gegen den US-Soldaten haben Sie keine Möglichkeiten, da er auch Opfer von Betrügern geworden ist. Sie müßten ihm schon nachweisen, dass er wissentlich an dem Betrug teilgenommen hat, mit dem Ziel, Sie zu schädigen. Das aber ist bei solchen Betrugstaten regelmäßig nicht gegeben.

Ihre einzige Chance, das Geld zurück zu erhalten, besteht leider darin, die Inhaber der Zielkonten ausfindig zu machen und diese auf Rückzahlung des Geldes zu verklagen. Das aber ist bei Zielländern wie Ghana leider eher schwierig bis unmöglich.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 10. April 2016 | 12:56

Nach meinen Informationen ist es US Soldaten nicht gestattet, private Fotos zu veröffentlichen.
Ist das auch irrelevant?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11. April 2016 | 09:59

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist nur bei einer Schädigungsabsicht des Soldaten relevant. Die müßten Sie beweisen, was aber bei diesem Sachverhalt schwierig bis unmöglich ist.
Daher ist es nicht relevant.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11. April 2016 | 18:52

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