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Internationales Arbeitsrecht


21.11.2013 18:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Es geht um Diskriminierung, Benachteiligung und Einschüchterung und Drohung. Ich bin schwerbehindert und bin gerade dabei zu überlegen ob ich Schadensersatzforderungen stelle nach dem AGG.

Ich arbeite bei einem amerikanischen Unternehmen und habe einen deutschen Arbeitsvertrag, d.h. angestellt in einer deutschen Niederlassung. Der Hauptsitz der Firma ist in den USA so auch mein direkter Vorgesetzter, d.h. der Manager an den ich innerhalb der Organisation berichte.

Ich bin der Meinung dass nach § 3 Abs. 1 AGG eine unmittelbare Benachteiligung vorliegt als auch eine Belästigung nach § 3 Abs. 3 AGG und erwäge somit evtl. eine Entschädigung nach §15 AGG „Entschädigung und Schadensersatz".

Meine Frage betrifft nicht deutsches Recht sondern internationales Arbeitsrecht. Kann ich, da mein direkter Vorgesetzter in den USA ist, ich davon ausgehen kann das er durch die Benachteiligung und Belästigung seitens der deutschen Personalabteilung Kenntnis hatte, eine Klage auch in den USA einreichen z.B. wegen „discrimination" und „harrasment"?

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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu erteilten Informationen wie folgt beantworten:

Der von Ihnen ins Auge gefasste Entschädigungsanspruch nach § 15 AGG richtet sich gegen den Arbeitgeber, nicht gegen einzelne für den Arbeitgeber tätige Personen.

Ihr Arbeitgeber ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, woraus sich die Konsequenz ergibt, dass deutsche Gerichte zuständig sind, hier das Arbeitsgericht.

Eine Klage in USA ist daher nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

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