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Intern. Erbrecht D/Belgien: Freibeträge bei Schenkung/Erbe vs Auslandsaufenthalt >5J

5. Februar 2022 19:34 |
Preis: 30,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachfolgend die Beschreibung der Situation mit der kurzen Frage ob Handlungsbedarf besteht:

Erblasser: Vater
Nationalität: Deutsch
Einziger Wohnsitz ist Deutschland
Inlandsvermögen ca. € 2 Mio Immobilien und € 1 Mio flüssige Mittel.

Erbnehmer: 1 Sohn
Nationalität: Deutsch
Hauptwohnsitz ist Belgien, seit etwa acht Jahren. (Durch Anstellung bei einem Belgischem Unternehmen entsprechend auch steuerlicher Wohnsitz).
Der Erbnehmer ist jedoch nicht in Deutschland abgemeldet. Er hat immer noch den deutschen Personalausweis mit der Adresse des Elternhauses als Meldeadresse. Er besitzt jedoch selbst kein Wohneigentum in Deutschland.

Für den Fall einer Schenkung über € 400K (oder eines unerwarteten Erbfalls):
Gilt für den Erbnehmer auf Grund des langjährigen Auslandsaufenthaltes nur die beschränkte Steuerpflicht in Deutschland, mit reduziertem Freibetrag bei Schenkung, bzw Nachlass? Gibt es entsprechend Handlungsbedarf? Sollte er z.Bsp. einen Antrag auf Behandlung als unbeschränkt Steuerpflichtiger stellen?

Vielen Dank im Voraus,

Mit freundlichen Grüßen,

6. Februar 2022 | 01:11

Antwort

von


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01326 Dresden & Köln
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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine beschränkte oder unbeschränkte Steuerpflicht gibt es im Erbrecht nicht.

Das ist eine Norm aus dem Einkommensteuergesetz, die hier nicht zum Tragen kommt.

§ 2 I Nr. 1 Erbschaftssteuergesetz regelt die Steuerpflicht. Eine solche fällt immer an, wenn der Erblasser oder
der Erbende Inländer ist.

Damit ist in Ihrem Fall die Steuerpflicht gegeben.

MFG
Fricke
RA


ANTWORT VON

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