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Interessenkonflikt eines Anwaltes

| 07.11.2018 15:51 |
Preis: 49,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Lembcke


Anwalt A vertrat mich 2000 im Verkehrsrecht und vertritt heute meine Frau im Familienrecht.
Liegt hier ein Interessenkonflikt des Anwaltes A vor?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Mit der Annahme des Mandats verpflichtet sich der Rechtsanwalt, ausschließlich die Interessen des Mandanten zu vertreten. Diese Pflicht ist in § 43a Abs. 4 BRAO  gesetzlich niedergelegt.

Die standesrechtlichen Vorgaben sind in § 3 BORA geregelt.

Gemäß § 3 Abs. 1 BORA  darf der Rechtsanwalt dann nicht tätig werden, wenn er eine andere Partei in derselben Rechtssache im widerstreitenden Interesse bereits beraten oder vertreten hat.

Diese Voraussetzung ist in dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt nicht gegeben. Ein Interessenkonflikt liegt nicht vor.

Soweit ich davon ausgehen darf, ist das Mandatsverhältnis aus dem Jahr 2000 bereits beendet, sodass der Anwalt nach ca 18 Jahren nicht gehindert ist mit einem Dritten ein Mandat zu Ihren Lasten einzugehen.

Des Weiteren handelt es sich auch nicht um ein und dieselbe Rechtsangelegenheit, sondern um verschiedene. Der Anwalt darf insoweit nicht beide streitenden Parteien vertreten, da sich dann ein Konflikt aufdrängt.

Aber dies ist vorliegend ebenso wenig der Fall, so dass hier kein Verstoß gegen die Berufsordnung festzustellen ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Lembcke

Bewertung des Fragestellers 07.11.2018 | 17:30

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