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Installation eines Katzennetzes auf der Dachterrasse


01.07.2005 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe ein Katzennetz auf meiner Dachterrasse installiert und mit freistehenden Holzpfosten befestigt. Es wurde keine bauliche Veränderung vorgenommen. Habe vor der Installation bei der Hausverwaltung nachgefragt, ob dies noch mit den Wohnneigentümern abgesprochen werden muss. Ich bakam als Antwort: Nein, sofern keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden.
Nun sagt die Hausverwaltung das sich mehrere Eigentümer beschwert hätten und ich das Netz sofort entfernen muss.
Ich habe mit 4 Eigentümern gesprochen, davon war 3 Eigentümer nicht bekannt, das ein Netz installiert wurde. (Insgesamt gibt es 8 Eigentümer mit mir). Dabei kam die Anregung dies auf die nächste Eigentümerversammlung zur Abstimmung zu setzen.
Dies habe ich der Hausverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Dann kam die Hausverwaltung mit dem Verwaltungsberat bei mir vorbei und hat mir mündlich genehmigt: Ich soll die Holzpfosten gegen Teleskopstangen austauschen und das Netz transparent anbringen. Dies würde mir auch noch schriftlich zugesagt.
Habe dies als Protokoll der Hausverwaltung geschickt und 2 Tage später gesagt bekommen, dass dies so nicht genehmigt werden kann und der Verwaltungsbeirat dies nicht unterschreiben kann.
Die Hausverwaltung gehe nun zum Anwalt und erkundige sich.
Nun habe ich ein Schreiben von der Hausverwaltung erhalten:
Ich könne dies auf die nächste Eigentümerversammlung setzen.
Ich könne eine aussergewöhnlich Eigentümerversammlung beantragen Kosten Euro 40,00 für jede Stunde auch für die Vorbereitung
und das Netz müsse sofort entfernt werden.

Meine Frage: Was soll ich nun tun?
Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern die Netze das äußerliche Erscheinungsbild beeinflussen, würde ich zum vorläufigen Abbau raten, zuvor jedoch Fotos fertigen.

Denn wenn - und diese Frage können nur Sie derzeit beantworten -tatsächlich das Erscheinungsbild beeinflußt wird, brauchen Sie die Genehmigung, der derzeit jedoch noch nicht vorliegt.

Ob hier tatsächlich die mündliche Genehmigung (die dann ja auch offenbar wieder zurückgezogen worden ist) ausreichend ist, hängt von der Teilungserklärung und den dortigen Voraussetzungen ab, die ich ohne Vorlage nicht beurteilen kann. Wenn Sie mir alles zufaxen, kann ich ergänzend in der nächsten Woche dazu noch Stellung nehmen.

Auf die Tagesordnung würde ich diesen Punkt auf jeden Fall bringen.

Sofern die Verwaltung nun 40,00 EUR / Stunde bei einer außergewöhnlichen Einberufung verlangt, sollten Sie den Verwaltungsvertrag einsehen und darauf überprüfen.

NUR wenn dort so etwas ausdrücklich vereinbart worden ist, besteht eine Berechtigung für diese Gebühr, die ansonsten durch die allgemeine Verwaltungskosten abgedeckt sind.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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