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Insolvenzverfahren Restschuldbefreiung

15.01.2015 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Während eines laufenden Insolvenzverfahrens herrscht ein Vollstreckungsverbot. Hat der Insolvenzverwalter sämtliche Vermögenswerte mit Ausnahme der Arbeitskraft des Schuldners liquidiert, wird das Insolvenzverfahren wieder aufgehoben. Dies kann bereits nach wenigen Monaten der Fall sein.

Hallo, ich habe zuhause folgenden Fall:
Bei meiner Freundin wurde Restschuld erteilt aus Regelinsolvenzverfahren am 2.12.2014
(Liegt schriftlich vor). In der Wohlverhaltensperiode war Sie weiter gewerblich tätig.
Sie bekam einen burn out, kann derzeit nicht arbeiten, und es liefen wieder Schulden auf.
Meine Frage:
Was bringt es jetzt eine neue regelinsolvenz zu starten ohne einen Restschuldbefreieungsantrag abzugeben?
Dürfen dann die Gläubiger auch 6 Jahre lang nicht vollstrecken, oder ab wann ist dieses wieder möglich.
Ziel der Sache ist, das Sie wieder gesund wird, wir derzeit abstand von Titeln und Mahnungen kriegen, und uns einen Weg suchen dieses dann zu bezahlen.
Eingrenzung vom Fragesteller
15.01.2015 | 11:12

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben Recht, während eines laufenden Insolvenzverfahrens dürften Gläubiger nicht vollstrecken. Allerdings wird das Insolvenzverfahren nicht sechs Jahre dauern, sondern aufgehoben, wenn alle Vermögenswerte bis auf die Arbeitskraft Ihrer Freundin verwertet sind. Dies kann nach z.B nach erneuer Freigabe des Geschäftsbetriebs schon in weniger als einem Jahr der Fall sein.

Insofern ist der Zeitaufschub durch ein erneutes Insolvenzverfahren eher gering. Zudem fallen Kosten an, im Wege des Nachprüfungsverfahrens könnten diese noch vier Jahre nach Aufhebung verlangt werden.

Insgesamt halte ich den von Ihnen angedachten Weg daher für keine gute Option, Sie sollten vielmehr die Gläubiger von der Erkrankung informieren und zu verhandeln versuchen.

Mit freundlichen Grüßen

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