Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Insolvenzrecht / Forderungsabtretung

20.05.2005 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ein Anwalt vertritt eine insolvente GmbH (deren Gesellschafter er auch ist) vor Gericht und erlangt mit einem vorläufig vollstreckbaren Urteil eine Forderung zugunsten dieser Firma. Da der Prozeßgegner gleichzeitig gegen diesen Anwalt persönlich vollstreckt, tritt dieser die erlangte Forderung nun an sich selbst ab.
Ist es zulässig, sich auf diese Weise einen persönlichen Vorteil zu verschaffen, ohne die Forderungen der Insolvenzgläubiger (Finanzamt, Sozialkassen usw.) zu befriedigen?
Vielen Dank für die Antwort im Voraus.

20.05.2005 | 11:10

Antwort

von


(497)
Mühlgasse 2
71711 Murr
Tel: 07144-8889866
Web: http://www.anwalt-for-you.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Zunächst bin ich auf Grund Ihrer Schilderung nicht sicher, ob nun schon ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde (dann müsste eigentlich der Insolvenzverwalter handeln), ein Insolvenzantrag gestellt wurde oder sich die GmbH vor einer Insolvenz befindet.

Nach Ihrer Schilderung hat der RA durch die GmbH sich selbst – durch die Abtretung – die Forderung wohl geschenkt (sofern er dafür keine Gegenleistung erbracht hat) oder evtl. ein kapitalersetzendes Darlehen gesichert bzw. durch die Forderung befriedigt.

Gegen solche Handlungen können die Gläubiger im Rahmen der Anfechtung vorgehen.

Die maßgeblichen Regelungen finden sich im Anfechtungsgesetz, für die Schenkung § 3 und das Darlehen § 6 AnfG . Durch Anfechtung einer solchen Handlung wird der dem Vollstreckungszugriff des Gläubigers entzogene Gegenstand dem Schuldnervermögen wieder hinzugerechnet.

Für die Anfechtung gelten bestimmte Ausschlussfristen zwischen ein und zehn Jahren.

Das Recht zur Anfechtung kann mittels Anfechtungsklage (§13 AnfG ) geltend gemacht werden.

Auf Grund der Komplexität sind weitere Ausführungen hier leider nicht möglich, ich hoffe trotzdem, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Stefan Steininger

ANTWORT VON

(497)

Mühlgasse 2
71711 Murr
Tel: 07144-8889866
Web: http://www.anwalt-for-you.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Reiserecht, Wettbewerbsrecht, Internetrecht, Zivilrecht, Insolvenzrecht, Strafrecht, Mietrecht, Medizinrecht, Baurecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89377 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles super ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr freundlich und zuverlässig und kompetent. Zeitnahe und auch ausführliche Antworten, die mir sehr weitergeholfen haben. Herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER