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Insolvenzrecht, Zeitpunkt von Rechnung und Leistung?

| 31.03.2012 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Eine Leistung wurde vor dem Datum (1) des amtsgerichtlichen Beschlusses zur voläufigen Insolvenzverwaltung erbracht. Das Rechnungsdatum für die erbrachte Leistung lag nach dem Datum (1), aber vor dem Datum (2) der Insolvenzeröffnung.
- Entstand die Forderung durch Leistungserbringung vor dem Datum (1) und gehört so in die Liste der Forderungen, die durch den IV von den Gläubigern nach dem Datum (2) der Insolvenzeröffnung abgefragt wird, oder
- entstand die Forderung durch Rechnungstellung nach dem Datum (1) und muss demzufolge vom IV bezahlt werden ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

zunächst einmal weise ich darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in der Regel nicht ersetzen kann.

Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise eine andere rechtliche Beurteilung zur Folge haben. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Eine Forderung entsteht grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, in dem die Leistung erbracht wird und nicht erst zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung.

Zwar ist die Forderung unter Umständen erst mit Rechnungslegung fällig geworden, dies ist aber für das Insolvenzverfahren nicht relevant, da es hier nicht auf die Fälligkeit sondern auf die Entstehung der Forderung ankommt.

Die Fälligkeit ist lediglich relevant für Fragen des Verzugsbeginns oder ähnliches.

Viel wichtiger als der Zeitraum zwischen der Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters und der Eröffnung des Verfahrens ist auch schlicht die Unterscheidung zwischen der Forderungsentstehung vor Eröffnung und nach Eröffnung des Verfahrens.

Ihre Forderung muss, da sie ohnehin vor beiden Zeitpunkten entstanden ist, wie alle anderen Forderungen auch ganz normal zur Tabelle angemeldet werden.

Sie muss nicht vom Insolvenzverwalter bezahlt werden, das sie keine Forderung gegen die Masse ist.

Sie können daher allenfalls hoffen, quotenmäßig befriedigt zu werden.

Ich bedauere, Ihnen keine positivere Auskunft geben zu können, hoffe, dass ich Ihnen mit meiner Antwort einen Einblick in die Rechtslage verschaffen konnte und verbleibe

Bewertung des Fragestellers 31.03.2012 | 19:41

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