Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Insolvenz während Schwangerschaft

30.01.2020 06:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Hallo, ich bin in der 20. ssw und gehe ab dem 15.5 in Mutterschutz. Für Januar kann mein Arbeitgeber kein Gehalt mehr zahlen und wird ab Februar Insolvenz beantragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird ein Insolvenzverwalter die Geschäfte weiterführen. Da Insolvenzgeld nicht in die Elterngeldberechnung eingezählt wird (so weit ich das verstanden habe) entsteht mir ein enormer Schaden, wenn Januar-April mit 0€ eingerechnet würde. Habe ich eine Alternative? Wäre ein Beschäftigungsverbot hilfreich? Und wie gehe ich insgesamt am besten vor? Soll ich Insolvenzgeld beantragen und versuchen das Arbeitsverhältnis so lange wie möglich aufrecht zu halten? Wer übernimmt das Mutterschaftsgeld? Viele Dank für die Beantwortung

30.01.2020 | 09:17

Antwort

von


(1777)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können bei der Insolvenz jedenfalls einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch die Krankenversicherung beziehen und sollten sich schon jetzt darum kümmern und dort vorsorglich anfragen.

Beschäftigungsverbote bestehen unabhängig davon schon qua Mutterschutzgesetz, was zwingend ist, jedenfalls für den Arbeitgeber, wenn es auf ärztlich festgestellter Grundlage beruht.

Zum Insolvenzgeld:
Wird ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Arbeitgebers eröffnet, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf Insolvenzgeld.

Beantragen Sie das Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Sie den Antrag innerhalb von 2 Monaten stellen, nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Hierbei ist unerheblich, dass ein Beschäftigungsverbot besteht, d. h. Insolvenzgeld wird auch während des Beschäftigungsverbotes gezahlt.

Der Arbeitnehmerin steht auch für die Zeit vor dem Beschäftigungsverbot Insolvenzgeld zu, wenn es den Zeitraum drei Monate vor Eröffnung des Insolvenzverfahren betrifft.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

(1777)

Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Baurecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90147 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
äußerst kompetenter Anwalt ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle Antwort und toller Service ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank an Frau RAin Stadler für die schnelle Einschätung, sogar mit Nennung des Aktenzeichens zum Nachlesen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER