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Insolvenz durch Auftraggeber

31.07.2018 22:04 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Schadensersatzanspruch eines Gesellschafters aus einer Wertminderung seiner Beteiligung kann nur an die Gesellschaft oder die Insolvenzmasse verlangt werden.

Guten Tag,

als Geschäftsführer einer Spedition war ich gezwungen Insolvenz anzumelden weil vorrangig ein Auftraggeber unberechtigt eine Verrechnung/Gegenforderung (negatives Palettenkonto obwohl versiegelte Auflieger gefahren wurden) gestellt hat.

Ist es im Nachgang möglich als Gesellschafter der GmbH den Auftraggeber hiernach auf Schadensersatz als Verursacher zu belangen?

MfG
31.07.2018 | 23:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach der ständigen Rechtsprechnung des BGH, ua.a. mit Urteil vom 14. Mai 2013 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II%20ZR%20176/10" target="_blank" class="djo_link" title="BGH, 14.05.2013 - II ZR 176/10: Auflösung einer GmbH durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens: S...">II ZR 176/10</a> kann ein Gesellschafter eine GmbH Schadensersatzansprüche aus der Wertminderung seiner Gesellschafternateile nicht an sich verlangen.

Nach dem Grundsatz der Kapitalerhaltung, die Zweckwidmung des Gesellschaftsvermögens sowie das Gebot der Gleichbehandlung aller Gesellschafter kann Ausgleich dieses Anspruches nur an die Gesellschaft verlangt werden.

Aufgrund des beantragten und ggfs. eröffneten Insolvenzverfahrens kann ein solcher Anspruch nur zugunsten der Insolvenzmasse geltend gemacht werden, um dann hieraus an der Insolvenzmasse als nachrangiger Göäubiger zu partizipieren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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