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Insolvenz GmbH Einlage nicht kmplett eingezahlt

06.08.2019 07:48 |
Preis: 52,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: GmbH Stammeinlage nachträglich einzahlen

Eine GmbH mit 2 Gesellschaftern ist insolvent aufgrund eines grösseren Forderungsausfalls.
Das Stammkapital ist von beiden Gesellschaftern nur je zur Hälfte erbracht.

Das Amtsgericht hat die Insolvenzeröffnung mangels Masse abgelehnt.
Es gibt nur 2 Forderungen: Finanzamt und Bundesamt für Justiz.
Insgesamt 25.000 Euro.

Die fehlenden Einlagen betragen 11.000 Euro.

Ist es möglich, zum jeztigen Zeitpunkt noch die Stammeinlage nachzuschiessen? Und wenn ja, in welcher Form (es gibt bereits kein Bankkonto mehr, das hat die Bank gekündigt).
Der andere Gesellschafter hat mir seine ausstehende Einlage bar gegeben. Wie kann dies sinnvoll in die insolvenzmasse eingebracht werden (so dass sein haftbarer Anteil damit erledigt ist).
Meinen Anteil würde ich in 6 Raten einzahlen, auch hier ist die Frage, wie es dargestellt werden kann, damit nicht zu den Einlagen alle weiteren Verbindlichkeiten privat eingefordert werden.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die ausstehende Einlage können Sie bei der GmbH einlegen. Die Einlage kann mangels Konto auch über die Kasse der Gesellschaft vorgenommen werden. Vorsorglich sollte ein Gesellschafterbeschluss gefasst werden, falls die Satzung eine Einlage nur durch unbare Zahlung vorsieht.
Nach erfolgter Einlage in der Kasse ist den beiden Gesellschaftern eine Quittung auszustellen. Ggfs. kann die verlorene Einlage steuerlich bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.

2. Die Verwendung der eingezahlten Einlage hängt davon ab, ob sich die Verbindlichkeiten noch reduzieren lassen. Zu prüfen ist daher, ob der ausstehende Jahresabschluss noch erstellt werden kann. Möglicherweise ergibt sich hieraus eine Steuerreduzierung für die GmbH und das Bundesamt der Justiz ist aufgrund des erstellten Jahresabschluss zu einem erlass bereit. Wichtig für die Löschung der Gesellschaft im Handelsregister ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, die die GmbH nur erhält, wenn alle steuerlichen Erklärungen und Zahlungen erfolgt sind.

3. Daher hängt die Verwendung der Einlage davon ab,, ob durch Erstellen des Jahresabschlusses eine Reduzierung der Verbindlichkeiten erfolgen kann oder ob Sie gleich mit den Gläubigern über eine vergleichsweise Regelung verhandeln.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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