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Insolvenz, jetzt Lohnpfändung

| 15.05.2011 11:16 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Hallo

Mein Lebensgefährte hat eine gerichtliche Schuldenbereinigung am laufen. Die Gläubiger wurden Anfang März angeschrieben und hatten einen Monat Zeit dem Gericht Bescheid zu geben, wir warten immer noch auf den Bescheid des Gerichts.

Nun kam gestern die Lohnabrechnung und wir mussten feststellen das einer der Gläubiger das Gehalt pfändfen lässt (er hat keinen Bescheid darüber erhalten).
Wir wissen jetzt nicht wie wir uns verhalten müssen. Dürfen die das zu diesem Zeitpunkt? Muss er die Lohnpfändung so hinnehmen bis die gerichtliche SB angenommen bzw. die Insolvenz eingeleitet ist falls der SBP durchfällt? Schliesslich verringert sich ja mit der Pfändung der Betrag der in dem Plan angegeben wurde. Muss er dem Gericht Bescheid geben? Bitte um Rat wie er sich jetzt verhalten soll bzw muss.

MfG
Petra

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

In dem Stadium in dem sich das Verfahren derzeit befindet greift kein Vollstreckungsverbot für die Gläubiger.

Allerdings greift bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Rückschlagsperre des § 88 InsO. Danach wird eine Sicherung die ein Gläubiger im letzten Monat vor der Antragstellung durch Zwangsvollstreckung an dem Vermögen des Schuldners erlangt hat mit Eröffnung des Verfahrens unwirksam und muss wieder herausgegeben werden.

Sie können momentan nur an die Gläubiger appellieren den Plan anzunehmen und keine Vollstreckungsmassnahmen auszubringen.

Nachfrage vom Fragesteller 15.05.2011 | 18:47

Verstehe ich das also richtig. Sollte der SBP fehlschlagen, greift das Vollstreckungsverbot sobald die Insolvenz eröffnet wird.
Was wenn dann trotzdem weiter vollstreckt wird, muss er dafür extra nochmal zum Anwalt den wir damit beauftragt hatten (die öffentlichen Schuldnerberatungstellen waren naja....)wäre ja auch wieder mit Kosten verbunden
Und was geschieht aber wenn der SBP Erfolg hat, dann dürfen die doch auch nicht mehr vollstrecken.? Muss das dann irgendwo beantragt werden, brauch das Gericht dann Bescheid das schon jemand vollstreckt hat.
Gruß
Petra

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2011 | 18:52

Die Rückgängigmachung der Vollstreckung erfolgt durch Insolvenzanfechtung. Somit erfolgt die Geltendmachung des Verbots durch den Insolvenzverwalter bzw. beim Plan durch Sie selber.

Bewertung des Fragestellers 15.05.2011 | 19:26

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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Stellungnahme vom Anwalt:
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