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Insolvent und Restschuldbefreiung

| 20. Mai 2016 07:16 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Eine festgestellte Forderung in der Insolvenztabelle stellt eine vollstreckbare Forderung dar, aus nach Versagung der Restschuldbefreiung vollstreckt werden kann.

Mein Fall ist wirklich sehr kompliziert. Im Grunde bin ich schon recht Müde zu diesem Thema, da ich nun wieder einen Seitenhieb bekomme, geht es mir eigentlich nur um die Beantwortung der Frage ganz unten, damit ich abschätzen kann was nun wieder auf mich zu kommen könnte. 2008 musste ich eine Rückwirkende Inslovenz durchführen für eine GbR, welche 2006 bereits aufgelöst worden war. Mein derzeitiges Unternehmen habe ich 2007 alleine gegründet. Mein Unternehmen wurde "eigentliche freigegeben" , ein Gläubiger aus der Tabelle meldete allerdings vor der Erteilung der Restschuldbefreiung Beschwerde an. Ich habe jedoch keine Verletzungen begannen. Allerdings haben wir bereits zwei Entscheidungen von Gerichten, die das anders sehen obwohl mein Anwalt und der Verwalter sich dazu bereits geäußert haben und mitgeteilt hatten das ich keine Verletzung begannen habe...naja, nun geht´s Richtung BGH - eine Entscheidung steht da noch aus. Nun mein Frage, für den Fall, das mir tatsächlich die RSB versagt wird. ( Wohlgemerkt das Insolvenzverfahren endete bereits im August 2014) , dann Wohlverhaltensphase und eigentlich letztes Jahr RSB Erteilung.) wenn mir also die RSB versagt werden würden, wann enden die Zahlungsansprüche von Gläubigern(anerkannten Forderungen) aus der Liste ? - Nach dem Endgültigem Urteil zur RSB (in wievel Jahren oder Monaten) oder bereits nach dem Ende der Insolvenz ?

Genauer, ab wann kann ein Gläubiger aus der Liste wenn die RSB Entscheidung getroffen ist, seine Forderung nicht mehr durch setzen.

20. Mai 2016 | 08:57

Antwort

von


(1531)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 06032/9353573
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Feststellung der Insolvenzforderung in der Insolvenztabelle wirkt wie ein rechtskräftiges Urteil, §§ 178 Abs. 3 , 201 Abs. 2 InsO . Die Forderung des Gläubigers ist daher, wenn der Gläubiger eine vollstreckbare Ausfertigung der Insolvenztabelle beantrag und erteilt bekommt, vollstreckbar.

2. Der Gläubiger kann daher die Forderung auch nach Abschluss des Verfahren geltend machen, wenn die Restschuldbefreiung versagt wurde. Die Verjährungsfrist für rechtskräftig festgestellte Forderung beträgt danach 30 Jahre, § 197, Abs. 1 Nr. 3 BGB .

3. Aufgrund der Wirkung eines Vollstreckungstitels ist daher die Erteilung der Restschuldbefreiung von entscheidender Bedeutung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Bewertung des Fragestellers 23. Mai 2016 | 13:24

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