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Insolvens

17.06.2012 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wegen einer üblen Scheidung meiner Eltern 1998, ist zunächst meine Mutter ins finanzielle strudeln gekommen. Nun ist es soweit das ich vor dem olg einen prozess verloren habe der mich "zwingt" eine zahlung von 200tsd euro zu leisten( schadensersatzpflicht) obwohl dieser prozess vor dem landgericht gewonnen wurde, hat das olg anders entschieden und auch eine vorläufigen zwangsvollstreckung nur aussetzbar gegen sicherheitsleistung angeordnet, die sache habe ich als nichtzulassingsbeschwerde auf anraten meines anwaltes an das bgh geben lassen, und fuer diesen extra zugelassenen anwalt auch schon om september wieder eine stange geld gezahlt. Der gläubiger meines vaters, dann meiner mutter ( die er 2008 in die insolvenz geschickt hat) hat an das gericht einen brief geschickt die sofortige zwangsvollstreckung anzuordnen das vermögen zu sichern und eine insolvenz einzuleiten, ebenfslls betonte er das geld bei masseninzulänglichkeit zur verfügung zu stellen. Ich betone extra das es dem gläubiger nicht im geld geht, so derb um einen persönlichen rachezug. Ich habe mich nun bon mehreren anwälten natuerlich auch meinem alten anwalt beraten lassen was hier das beste waere zu tun, da in der nächsten eoche fuer mich die eidesstaatliche bersicherung anstatt. Mein alter anwalt sagte ich solle nichts tun, der nächste( insolvenzanwalt) meinte ich solle vorher insolvenz anmelden der dritte meint ich follte vorher noch meine gmbh liquidieren als eine einzelfirma in der insolvenz wieder eröffnen. Mein alter anwalt sagt jedoch die gesellschafteranteile können nicht verwertet werden? Also ich bin ratlos.... Was soll ich nur tun?da es sich um einen persönlichen streit handelt habe ich angst gebau diesen menschen dann als gesellschafter vor die nase gesetzt zu bekommen.
17.06.2012 | 18:43

Antwort

von


(157)
Meßberg 1
20095 Hamburg
Tel: 040/4689 76 75
Web: http://www.rechtsanwalt-bartels.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ich rate dazu, die geschäftlichen Aktivitäten der GmbH auf ein Einzelunternehmen zu übertragen und sodann den Antrag für die private Insolvenz zu stellen.

Aus den von Ihnen mitgeteilten Informationen geht hervor, dass Sie aktuell zahlungsunfähig sind. Somit liegt bei Ihnen ein Insolvenztatbetstand vor, der grundsätzlich zur Antragstellung berechtigt.

Abwarten und nichts tun ist meines Erachtens keine Alternative. Dadurch verzögert sich letztlich nur die Zeitdauer bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung (6 Jahre nach Verfahrenseröffnung). Ausserdem werden für den Fall einer Insolvenz notwendige Vorkehrungen nicht getroffen. Spätestens wenn Ihr Gläubiger beantragt, ein Insolvenzverfahren über Ihr Vermögen zu eröffnen, müssen Sie handeln. Es bleiben Ihnen dann aber nur 14 Tage Zeit, im Anschluss an den Gläubigerantrag den eigenen Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung zu stellen. Dies sieht das Gesetz so vor.

Die vorherige Übertragung der geschäftlichen Aktivitäten von der GmbH auf ein Einzelunternehmen ist eine geeignete Maßnahme um das Unternehmen für den Fall einer Insolvenz in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Anderenfalls würden die Gesellschaftsanteile im Insolvenzverfahren vom Insolvenzverwalter verwertet und in diesem Zuge ggf. an den Gläubiger veräußert werden. Dann könnten Sie zwar Ihre Tätigkeit für die GmbH einstellen. Die wesentlichen Vermögensgegenstände blieben aber bei der GmbH (Waren, Name, Telefonnummer, etc.) und müssten von Ihnen erworben werden. Ausserdem würde dies zu Irritationen bei den Kunden führen, was nicht gewollt sein kann.

Das Einzelunternehmen wird in der Regel auchg vom Insolvenzverwalter freigestellt, so dass Sie frei agieren können, ohne dass sich die Gläubiger einmischen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Bartels, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Stephan Bartels

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