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Innenausbau - Mängel - und nun?


| 09.10.2006 11:22 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Wir haben neu gebaut und den gesamten Innenausbau einer Firma mit Vertrag VOB/B übergeben. Diese wollten den Innenausbau zum 29.9. fertigstellen. Nachdem dieser Termin ohnehin schon später als angedacht war, mußten wir an diesem Tag auch gleich einziehen. Der Innenausbau weist aber Mängel unterschiedliche Mängel auf:
- es fehlt eine Fensterbank, es fehlen Fußbodenschienen, eine Tür etc. (Mängel, die relativ leicht zu beheben sind),
- der Laminat wurde in die falsche Richtung gelegt, Waschbecken wurden zu tief angebracht etc. (Mängel, die einfach nicht schön sind, aber teils sehr schwer zu beheben)
Um eine automatische Abnahme zu verhindern, habe ich am 02.10. dem Innenausbauer eine Mängelrüge per Einschreiben-Rückschein gesendet und ihm die Mängel aufgelistet sowie die Fristsetzung diese Mängel zum 18.10. zu beheben. Leider erhalte ich keine Rückmeldung und fürchte auch demnächst keine zu erhalten. Daher meine Frage, wie meine Situation rechtlich aussieht und wie meine weitere Vorgehensweise aussieht.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!
Treten vor der Abnahme Mängel auf, so können Sie als Auftraggeber gem. § 4 Nr. 7 S. 1 VOB/B vom Auftragnehmer sofort Beseitigung verlangen und ihm nach ergebnislosem Ablauf einer angemessenen Nachbesserungsfrist mit Kündigungsandrohung gem. §§ 4 Nr. 7 S. 3, 8 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B den Auftrag entziehen (kündigen). Danach können Sie die ausstehenden Werkleistungen anderweitig auf Kosten des Auftragnehmers ausführen lassen und etwaige Mehraufwendungen erstattet verlangen (§ 8 Nr. 3 Abs. 2 S. 1 VOB/B). Gegebenenfalls können Sie, bei Interessenfortfall, auch Schadensersatz für das gesamte Gewerk wegen Nichterfüllung verlangen (§ 8 Nr. 3 Abs. 2 S. 2 VOB/B).


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 09.10.2006 | 13:24

Eine Nachfrage noch: nach meiner Erkenntnis erfolgt die Abnahme automatisch nach 6 Tagen Bezug. Setzte ich dieses dann durch meine Mängelrüge aus?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2006 | 16:12

Danke für Ihre Nachfrage,

Sie meinen den Problemkreis „schlüssige Annahme“. Eine 6-Tagesfrist existiert so nicht. Es kommt auf die Sicht eines verständigen Beobachters nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte darauf an, dass ein nach außen erkennbares Verhalten als Billigung des Werks erscheint. Indiz dafür ist die körperliche Hinnahme des Werks. Allerdings erst dann, wenn der Besteller, das Werk vorab prüfen konnte. Da Sie dann unverzüglich gerügt haben, ist dies hier nicht der Fall.

Hochachtungsvoll

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