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Inkorrekte Zustellung - Kündigung

02.02.2010 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Also so etwas ist uns noch nicht untergekommen.
Kunde bestellt bei Amazon eine normale Strumpfhose (Legging in rot)
Liefer und Rechnungsadresse sind fast identisch (Firmenadresse)
Lediglich der Vorname unterscheidet sich.
Im Versand wurde das verwechselt und die Zustellung an diese Firmenadresse erfolgte an die Frau des Bestellers - statt an den Mann.

Jetzt erhalten wir einen Brief vom Anwalt, dass der Mann (Mann und Frau arbeiten in der gleichen Firma) fristlos entlassen wurde - wegen dieser Bestellung.
Wir würden für alle Folgekosten haftbar gemacht

Wie verhält es sich hier ?
Wie gesagt, kein erotischer Artikel sondern eine ganz normale rote Legging wie sie jetzt hundertfach für Fasching benötigt wird.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Hier sind Sie nicht haftbar für die Kosten, welche der Gegenseite aufgrund der Kündigung entstanden sind.

Es müsste ein Schadensersatzanspruch der Gegenseite bestehen.

Ein vertraglicher Schadensersatzanspruch kann sich aus einer Pflichtverletzung Ihrerseits ergeben. Allerdings stellt das Versenden an die Frau anstellt vom Mann keine solche vertragliche Pflichtverletzung dar, zumal hier auch die Firmenadresse als Lieferadresse angegeben war.

Selbst wenn eine Pflichtverletzung vorläge, würde es an Ihrem Verschulden fehlen. Sie haben hier nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig, sondern allenfalls leicht fahrlässig gehandelt.

Auch ein Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung scheidet aus, da hier keine Verletzungshandlung und kein Verschulden gegeben sind.

Weiterhin müsste die Gegenseite einen Schaden beweisen.

Ich kann Sie hier beruhigen. Es kommen keine Ansprüche der Gegenseite in Betracht.

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