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Inkassoverfahren durch Vodafone wegen zu spät bezahltletzten Betrags

| 25.11.2012 20:52 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Fristgerechte Vertragskündigung vor meinem Umzug erfolgte meinerseits zum 5.3.2012 .Ich bat um schriftl Bestätigung, die ich nicht erhielt.
Es kamen weiterhin Abbuchungen von meinem Konto, deshalb gab ich am 5.4 2012 sicherheitshalber 2 Lastschriften, eine, die ich zeitlich nicht zuordnen konnte und eine mit einem unbekannten Betrag (8,15€) zurück.
Am 1. Juni 2012 bekam ich eine (für mich erste) schriftl. Mahnung von Vodafone mit letztmaliger Aufforderung, ausstehende Beträge zu bezahlen (36,28 €). Es wurde ein Zeitrahmen bis 8.6. gesetzt.
Problem: Ich war in dieser Woche im Urlaub( belegbar). Ich hatte zuvor nie eine Mahnung oder Rechnung erhalten.Als ich am 10.6. zurückkam und kurz darauf telef. Kontakt aufnahm, hieß es, das Inkasso-Verfahren sei gegen mich eröffnet worden.

Im Nachhinein habe ich aufgrund meines Widerspruchs bei BFS risk Kopien der Rechnungen -erstmalig - erhalten, die ich daraufhin sofort bezahlt habe. Aber vODAFONE verlangt Gebühren für das Inkassoverfahren in Höhe von über 85,00 € u. droht mit weiterem gerichtl. Mahnverfahren. Vodafone hat, wie sich herausgestellt hat, die Bestätigung der Vertragskündigung an eine Uraltadresse geschickt (3 Jahre alt), Rechnungen im Internet waren falsch. Auch erhielt ich nie Mahnungen außer oben genannter mit dieser kurzen Frist von 1 Woche Zahlungsfrist. Muss ich dennoch diese enormen Gebühren zahlen?Sind nicht 2 Mahnungen Pflicht?Was kann ich konkret tun, um Verfahren zu stoppen? Bleibt mir nur das Bezahlen übrig?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen die Inkassokosten nur dann zahlen, wenn Sie sich schuldhaft in Verzug befanden. Dies wäre der Fall, wenn Sie eine fällige Schuld trotz Mahnung nicht gezahlt haben. Zwei Mahnungen sind allerdings erforderlich

Da Sie Rechnungen letztlich bezahlt haben, gehe ich davon aus, dass die Beträge bis zum Ende des Vertrages korrekt waren.

Maßgeblich ist, ob Sie die korrekten Rechnungen erhalten haben oder diese zumindest online abrufen konnten. Sie schreiben dazu, " Rechnungen im Internet waren falsch".

Sollten die Rechnungsbeträge unzutreffend gewesen sein, so ist die Schuld nicht fällig
geworden. Mit anderen Worten: Sie befanden sich dann nicht in Verzug und müssen die Inkassokosten dann auch nicht zahlten.

Teilen Sie BFS also mit, dass die Rechnungsbeträge nach erstmail korrekter Abrechnung unverzüglich beglichen wurden und weitere Kosten daher nicht übernommen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Steidel, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 25.11.2012 | 23:16

Ihre Antwort ist hilfreich, aber noch eine
konkrete Nachfrage: Verstehe ich Sie richtig, dass Vodafone auf alle Fälle 2 schriftliche Mahnungen hätte schicken müssen? Und wie ist da die Beweispflicht; ich habe nur eine Mahnung erhalten, aber Vdafone behauptet 2 Mahnungen verschickt zu haben (wahrs. ist eine im Umzugsverfahren nicht zustellbar gewesen).
Danke für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2012 | 08:58

Nein. Zwei Mahnungen sind NICHT erforderlich, um Sie in Verzug zu setzen. Das Wort "nicht" wurde in dem Antworttext bedauerlicherweise vergessen.

Sie müssen also eine (korrekte)Rechnung und eine Mahnung erhalten haben. Der Rechnungsversand kann dabei natürlich auch als online Bereitstellung vereinbart worden sein, wie es üblicherweise auch der Fall ist.


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Bewertung des Fragestellers 28.11.2012 | 14:32

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"Schnelle und kompetente Antwort, allerdings mit einem Fehler, der beim Nachfragen geklärt wurde.
Es fehlte das entscheidenede Wörtchen "NICHT" in der ersten Beratung - das dürfte eigentlich nicht passieren. Wenn ich nicht nachgehakt hätte, wäre ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen."
Stellungnahme vom Anwalt: