Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Inkassokosten ohne vorherige Mahnung

16.03.2005 16:04 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Meiner Frau wurde bei einer BVG Kontrolle am 9.2.05 mitgeteilt, das ihre mitgeführte Umweltmarke (mein Jobticket) personengebunden und damit nicht übertragbar sei. Bis zum 23.02. sollte Sie 40 EUR direkt an die Inkassofirma überweisen.

Sie zahlte die 40 EUR 3 1/2 Wochen später (am 4.03.05) per Überweisung und bekam am 11.3. einen Brief von einem Inkassobüro Südwest mit der Aufforderung mit Fristsetzung 3.4.05 die restlichen 34 EUR zu überweisen.(Keine Kostenaufstellung, wahrscheinlich sind das Inkassogebühren ??) Es gab vorher kein anderes Schreiben oder eine Mahnung.
Muß Sie die 34 EUR überweisen? (Ich dachte erst nach 30 Tagen ist man in Verzug)

Sehr geehrter Ratsuchender,

ohne Mahnung kommen Sie dann automatisch nach 30 Tagen in Verzug, wenn auf der Zahlungsaufforderung/Rechnung keine Frist oder kein Datum bestimmt ist.

Ist von vornherein ein Zahlungstermin angegeben, kommen Sie logischerweise - auch ohne Mahnung - in Verzug, wenn Sie nicht bis zu dem Termin zahlen.

Was die 34 EUR angeht, sollten Sie aber nicht zahlen, ohne sich den Betrag erläutern zu lassen. Denn Sie sollten ja ursprünglich 40 EUR zahlen, nicht 40 + 34 EUR. Wenn es sich dabei um den Verzugsschaden wegen Ihrer verspäteten Zahlung handeln soll, so muss Ihnen das auch entsprechend nachvollziehbar mitgeteilt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 16.03.2005 | 16:25

Danke für die schnelle Antwort. Eins bleibt noch offen: Sind diese Kosten zu zahlen, wenn das Inkassobüro sie ausweist als Inkassogebühren.(Was anderes kann es ja nicht sein) Die Ursprungsforderung waren 40 EUR, wären 34 EUR Inkassogebühren gerechtfertigt oder kann ich sie kürzen oder ganz verweigern.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.03.2005 | 16:31

Inkassogebühren können es nicht sein, denn dann hätte hierfür eine vertragliche Grundlage bestehen müssen (Beförderungsbedingungen des Verkehrsunternehmens) und sie wären von Anfang an geltend gemacht worden.

Es wird sich um Rechtsverfolgungskosten handeln, die Sie aufgrund Ihres Verzuges als Verzugsschaden zu tragen haben.

Da ein Inkassounternehmer Kosten bis zur Höhe der entsprechenden Anwaltshonorare verlangen darf, sind 34 EUR bei 40 EUR Hauptforderung nicht zu beanstanden.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81223 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die sehr schnelle und ausführliche Antwort. Sie hat mir gut weitergeholfen Sehr gut hat mir die nette Zusammenarbeit gefallen. Ich würde diesen Anwalt immer wieder für einen Rat befragen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle Hilfe. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Frage ...
FRAGESTELLER