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Inkassokosten / Versicherung

| 10.02.2014 11:26 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren Rechgtsanwälte,
auf Grund eines Urteils 2011 muss ich an eine Versicherungsgesellschaft einen
Betrag von 1.400,00 € nebst Zinsen von 5 Prozentpunkten seit Juni 2010 zahlen.
Ich konnte die Forderung nicht ausgleichen. Im Juli 2013 schrieb mich dann
die Kanzlei Wagner Pauls und Kalb an und forderten mich auf 2.361,00 € für
die Forderung zu leisten. Ich habe nicht reagiert, weil ich zufällig erfahren hatte
das diese Kanzlei auch gleichzeitig ein Inkassounternehmen und zwar die
Sirius ist. Kurz um, ich bekam Besuch vom Gv der mit mir dann Ratenzahlungen
vereinbart hat. Ich konnte auch anfangs die Raten leisten, wurde dann aber krank
und bekam nur noch Krankengeld so das ich nicht mehr zahlen konnte.
Insgesamt habe ich 750,00 € gezahlt, - wobei dieser Betrag wie ich zwischenzeitlich
feststellen durfte wohl für Verzugkosten und Zinsen der Kanzlei/Sirius aufgebraucht wurden.
Besagte Kanzlei schrieb mir heute mit der Androhung, dass ein Antrag gestellt ist
wonach ich die EV abgeben soll.Notfalls mit Haftbefehl. Gleichzeitig bietet diese
Kanzlei an, die Forderung in Teilraten auszugleichen.Grundsätzlich will ich die Forderung
zahlen, ich bin wieder genesen und kann eine Ratenzahlung eingegen,- nur möchte ich
nicht für Verzugsschaden und Zinsen zahlen, sondern auch die Forderung ausgleichen.
Forderung war einmal 1.400,00 € wie beschrieben, dann inkl. Verzugsschaden usw. 2.361,00 €,- davon habe ich 750,00 € abgezahlt, bleiben nach meiner Rechnung
1.611,00 €;- heute bin ich laut Schreiben wieder bei 2.184,00 €.
Dieses alles inhalb eines halben Jahres.
Ich möchte nun gern einen Rat wie ich mich verhalten soll. Auf keinen Fall will ich die
Ev. abgeben. Wohin soll ich jetzt zahlen. Die Forderung ist ja wohl von der Kanzlei/Sirus
gekauft worden. Gibt es eine Möglichkeit nur die Hauptforderung nebst Zinsen wie im
Urteil steht auszugleichen.
Im voraus vielen Dank für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auch wenn es eine titulierte Forderung gibt, kann der Gläubiger mit der Beitreibung wiederum ein Inkasso oder einen Anwalt beauftragen.

Sie waren mit der Zahlung auch in Verzug nach §§ 286, 288 BGB, sodas weitere Rechtsverfolgungskosten zu zahlen sind.

Einziger Vorteil hier ist, dass diese nicht tituliert sind.

Ansonsten ist es rechtlich aber in Ordnung, dass weitere Kosten anfallen.

Die Vorgehensweise ist insgesamt zwar bedenklich, dass diese Anwälte und das Inkasso dafür bekannt sind.

Daher sollte man sich bemühen, hier eine Zahlungsvereinbarung zu erwirken und diese dann auch einzuhalten.

Zunächst sollten Sie sich aber erklären lassen, wie sich die neuerlich angesetzten Kosten zusammensetzen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2014 | 15:22

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt
vielen Dank für die Informationen zu meinem Anliegen.
Eine Zahlungsvereinbarung einzugehen sehe auch ich als bessere
Lösung an, nur stellt sich hier eben die Frage, ob dann auch immer nur Kosten und Zinsen wie beschrieben gezahlt werden. Gibt es die Möglichkeit diese Kosten in einem festen Betrag zu vereinbaren.
Vielleicht habe ich diesen Punkt bei meiner Schilderung nicht richtig zum Ausdruck gebracht.Ich möchte womöglich über Jahre Zinsen
und Gebühren an dieses Inkasso-Unternehmen zahlen.Gibt es irgendeine Möglichkeit diesem Entgegenzuwirken. Das war und ist Haupt- anliegen. Vielleicht können Sie mir dazu Möglichkeiten aufgeben.
Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2014 | 15:36

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Man kann versuchen, dies in einem Fixbetrag zu vereinbaren. Ein Rechtsanspruch darauf besteht aber nicht.

Allerdings ist es so, dass man auf eine Forderung zunächst immer die Nebenkosten zahlt und dann erst die Hauptforderung.

Weitere Nebenforderungen außer den Zinsen dürfen vorliegend auch nicht anfallen.

Wenden Sie sich an die Gegenseite und bitten um eine Zahlungsvereinbarung mit festen Beträgen und einer Erledigungsklausel im Übrigen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 10.02.2014 | 16:16

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