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Inkassokosten - Rechtmäßigkeit der Höhe

10.05.2013 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht konkret um folgenden Sachverhalt:

Die Hauptforderung beträgt 191,95 EUR zzgl. 19% i.H.v. 36,47EUR. Ergibt eine Gesamtforderung i.H.v. 228,42 EUR.

Es erfolgte keine Mahnung durch das Unternehmen. Nach Eintritt des Verzuges wurde ein Inkassobüro eingeschaltet das folgende Kosten i.H.v. 74,79 EUR zusätzlich in Rechnung stellt.

Diese splitten sich wie folgt auf:

Nebenforderung: 2,50 EUR
Zinsen: 2,29 EUR
Inkassovergütung (§§ 280, 286 BGB): 45,00 EUR
Auslagen (§§ 280, 286 BGB): 25,00 EUR


Die Frage ist nun ob diese Inkassokosten korrekt berechnet und rechtmäßig sind. Insbesondere stellt sich für mich die Frage ob ein Inkassobüro von der Hauptforderung inkl. Mehrwertsteuer ausgehen darf oder nur von der Nettosumme.

Mit freundlichen Grüßen

B.L.

NFO: Der Mandant hat den empfohlenen Preis verringert


Sehr geehrter Ratsuchender,


unter Berücksichtigung der oben angezeigten Information kann mitgeteilt werden, dass

die Inkassovergütung (inkl. MwSt) fast korrekt ist,
Nebenforderungen begründet werden müssen,
die Zinsen mangels Zinssatz und Zinsbeginn nich nachgerechnet werden könne,
die Auslagen begründet werden müssen, da sie derzeit viel zu hoch sind.


Der Vergütung kann vom Bruttobetrag berechnet werden, was aber hier egal wäre, da eine Gebührengrenze bei mehr als 300 € liegen würde. Die Inkassovergütung würde allenfalls

32,50 € Vergütung
4,90 € Auslagen
7,11 € MwSt (wenn keine Vorsteuerabzugsberechtigung)

betragen, liegt hier also um 0,49 € über den zulässigen Höchstsatz.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/



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