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Inkassoforderungen für eine Demenzkranke

| 14.01.2019 21:42 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Bei meiner Mutter wurde im April 2018 Demenz festgestellt. Ich habe als Tochter vorher übernommen, mich um ihre Schulden zu kümmern, da ich mitbekam das sie es nicht mehr schaft. Im April 2018 habe ich eine Generalvollmacht von meiner Mutter unterschrieben bekommen. Es ging schon länger so, nur das Ausmaß war nicht zu übersehen. Im November 2018 kamen Forderungen von eine Fahrt nach Paris im März 2015 die meine Mutter nicht antrat. Ich denke sie hat sie vergessen das sie diese beantragt hat. Ich bat um Nachweis vom Vertrag die ich dann am 14.01.2019 zugeschickt bekam. Was mich stutzig macht das meine Mutter ein Doppelzimmer 2 mal auf ihrem Namen bestellte. Ich denke sie wusste auch schon da nicht was sie tat. Ich kann meine Mutter dazu leider nicht mehr befragen sie weiß nichts. Die Unterschrift ist aber von ihr. Bei der Durchsicht ihrer Unterlagen sah ich das meine Mutter schon mehrere Gerichtstitel hatte und diese vor uns, aus Scham verheimlicht hat. Das geht seit 2010 so. Jetzt kommen diese Forderungen für eine Reise von einem Östereichischen Inkassounternehmen. Die Fahrt kostete 448,00 € und jetzt wollen sie 1104.00 €. Ich finde es überzogen und darauf das meine Mutter dement ist gehen sie nicht ein. Vor allem was mich wundert, warum sie keinen Titel bei Gericht beantragt haben. Ich denke nach 3 fast 4 Jahren hätte ich es gemacht. Wie soll ich mich jetzt verhalten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vielleicht kann man ärztlicherseits noch feststellen zu lassen, seit wann Ihre Mutter geschäftsunfähig ist.

Dann kann man diverse Rechtsgeschäfte bzw. den Forderungen damit entgegentreten.

Bei nicht titulierten Forderungen sollten Sie erstmal darauf verweisen, dass Ihre Mutter nicht mehr geschäftsfähig war.

Auch wäre jeweils die Verjährung zu prüfen.

Bei titulierten Forderungen wäre ein ärztlicher Nachweis wichtig. Hier sollten Sie die Gläubiger erstmal hinhalten.

Vielleicht lassen sich berechtigte (titulierte) Forderungen auch durch das Anbieten einer Ratenzahlung abtragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 14.01.2019 | 22:46

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"Es hat mir sehr weitergeholfen. Da keine titulierten Forderungen bestehen, werde ich mit der Ärztin reden und nachfragen wie lange die Demenz besteht. Auch das die Forderungen verjährt sind. Ich habe es vermutet sie haben mir Sicherheit gegeben. "
Stellungnahme vom Anwalt:
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