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Inkassoforderung vom Bayerischen Inkassodienst

20.05.2016 15:46 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor kurzer Zeit meine Schufa Bonitätsauskunft bestellt und habe festgestellt das dort eine Forderung vom Bayerischen Inkassodienst (Auftraggeber mobilcom) drinnen steht. Es handelt sich um eine Forderung in höhe von ca. 1400,00 EUR. Die Forderung soll laut des Inkassodienstes schon seit 2011 bestehen und es soll dazu einen Vollstreckungstitel geben.

Ich habe bis heute keinen Brief dazu erhalten. Ich weiß auch von einer mobilcom nichts. Ich habe meine Mobilfunkverträge schon immer bei der O2 gehabt. Ich habe den Bayerischen Inkassodienst dazu aufgefordert mir den damals unterschriebenen Vertrag bei der mobilcom zuzuschicken. Dieses haben Sie verneint da Sie angeblich die Verträge nicht vorliegen haben sondern nur den Auftrag dazu von der mobilcom. Sie haben mir lediglich den Vollstreckungstitel zukommen lassen mit dem Datum von 01.08.2011.
Wie kann ich jetzt dagegen Vorgehen? Ich habe nichts bei mobilcom gehabt. Ich muss auch offen gestehen das ich mich nicht daran erinnere so einen Vollstreckungstitel erhalten zu haben. Ich bin mir aber sicher das ich keinen einzigen Brief seit ca. 2012 erhalten habe.
Wieso weigern Sie sich mir den von mir unterschriebenen Vertrag zukommen zu lassen?
Wenn ich etwas abgeschlossen haben soll möchte ich doch den Nachweis dazu sehen.
Was kann ich dagegen unternehmen? Ich bin am verzweifeln. Ich habe kein Einkommen und bin Schwanger. Ich werde auch in absehbarer Zeit keine Einkünfte haben.

Meine zwei wichtigen Fragen:

-Habe ich das Recht dazu den unterschrieben Vertrag zu verlangen auch wenn es angeblich bereits ein Vollstreckungstitel gibt?

Wenn ja wie kann ich dagegen vorgehen?

- Was kann ich dagegen unternehmen wenn diese Forderung berechtigt ist?. Gibt es eventuell Verhandlungsmöglichkeiten? Denn die Hauptforderung war ca. 900 € und jetzt sind es fast 1.500,00 EUR. Ich kann nicht einmal die Hauptforderung bezahlen. Ich möchte unbedingt das meine Schufa bereinigt wird.

Ich bitte Sie um Hilfe und danke Ihnen im Voraus für die aufkommenden Mühen.

Mit freundlichen Grüßen

D.

20.05.2016 | 16:48

Antwort

von


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Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Der Inkassodienst agiert hier offensichtlich auf Basis eines Vollstreckungstitels, weshalb er auch nicht die diesem zugrundeliegenden Unterlagen, z.B. die Klageschrift usw. aus dem vorangegangen Rechtsstreit benötigt und diese in der Regel auch nicht von seinem Auftraggeber erhält. Die vollstreckbare Ausfertigung eines Urteils enthält zudem genauso wenig eine Begründung wie ein Vollstreckungsbescheid. Die von dort erteilte Auskunft dürfte deshalb der Wahrheit entsprechen.

Sofern tatsächlich ein Vollstreckungstitel vorliegen sollte, bliebe lediglich eine Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO: Vollstreckungsabwehrklage , wobei es nicht möglich gewesen sein darf, Einwendungen wie das Nichtbestehen eines Vertrages bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung vorzubringen, § 767 ZPO: Vollstreckungsabwehrklage . Um das beste Vorgehen, z.B. die Erhebung einer Feststellungsklage auf Nichtbestehen des Anspruchs (um anschließend die Löschung des Schufa-Eintrags vorantreiben zu können), abschließend beurteilen zu können, muss die Art des Vollstreckungstitels bekannt sein.

Wenn die Forderung aber berechtigt sein sollte, kann mit der Gegenseite über die Modalitäten der Zahlung und eine Reduzierung der Forderung verhandelt werden. In diesem Zusammenhang sollte die Gegenseite angeschrieben und zur Erläuterung der Forderung sowie der Vorlage des dieser zugrundliegenden Vertrags aufgefordert werden.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der weiteren Prüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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