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Inkassoforderung verjährt?

26.09.2012 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo Anwälte!
Am 18.03.1983 haben wir einen Mahnbescheid bekommen über 9,489,12 DM auf den wir die ganzen Jahre fast 15,000 DM Bezahlt haben, die letzte Vollstreckung war am 03.02.1995 immer hatten verschiedene Anwälte die einem Inkasso Unternehmen wohl Angehören Vollstreckt danach haben wir nichts mehr gehört davon jetzt im Jahr 2011 haben wir wieder eine Auforderung des EOS Inkasso zur Zahlung von 16,000 € bekommen,
da ich mich im Netzt Vertraut gemacht habe sind ja wohl Verjährungsfristen Eingetreten, was das Inkasso verneint Ausserdem haben sie mir heute Geschrieben das durch die Vollstreckung im Jahr 95 sich der Mahnbescheid bis 03,02 2025 Verlängert stimmt dieses oder ist der Mahnbescheid im Jahr 18.03.2013 Ausgelaufen

26.09.2012 | 18:01

Antwort

von


(2427)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,


zunächst müssen Sie bedenken, dass nicht etwa der Mahnbescheid, sondern allein der Vollstreckungsbescheid entscheidend ist.

Bedenken sollten Sie auch, dass ein Inkassounternehmen bei Vollstreckungsmaßnahmen immer eine ORIGINALVOLLMACHT beifügen muss (AH Hannover, 705 M 55855/10 ) - war das nicht der Fall, sollten Sie schon aus formalen Gründen widersprechen.



Zudem sollten Sie eine genaue und detaillierte Forderungsaufstellung unbedingt anfordert, bevor Sie auch nur noch einen Cent zahlen.


Denn nach Ihrer Schilderung greift hier zur Frage der Verjährung § 197 BGB alte Fassung ein, wonach in vier Jahren die Ansprüche auf Rückstände von Zinsen verjährt sein könnten.

Es wäre also wirklich genau zu prüfen, was genau denn im Vollstreckungsbescheid tituliert worden ist, so dass mögliche Zinsen verjährt sein könnten.


Nicht verjährt sein wird aber die titulierte Hauptforderung.

Denn insoweit greift § 208 BGB aF ein, wonach die Verjährung unterbrochen wird, wenn der Verpflichtete dem Berechtigten gegenüber den Anspruch durch Abschlagzahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in anderer Weise anerkennt. Diese Unterbrechung hatte zur Folge, dass die volle Verjährungsfrist neu zu laufen beginnt, also in der Tat ab 1995 neu beginnt.


Aber dieses betrifft eben nur die Hauptforderung und ausgehend von rund 9.500 DM dürfte diese erfüllt sein; die offenbar nun geltend gemachten Zinsen dürften der Verjährung unterliegen - dabei ist irrelevant, ob das Inkassounternehmen damit einverstanden ist.


Ich würde Ihnen dringend dazu raten, mit allen Unterlagen einen Rechtsanwalt aufzusuchen, damit dieser dann nach der notwendigen genaueren Prüfung die Verjährungseinrede erheben und ggfs. auch den Titel herausverlangen kann.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php






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