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Inkassoforderung für nichtgetätigte Bestellung

05.03.2012 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag wertes Anwälte-Team,

am 27.02.2012 erhielt ich ein Schreiben von einem Inkassounternehmen, da ich weder mit dem Auftraggeber noch mit dem Inkassounternehmen etwas zu tun hatte, habe ich beim Inkassou. angerufen. Dort teilte man mir mit, das ich am 29.12.2009 beim Auftraggeber via Internet eine Bestellung aufgegeben haben soll, und das die Ware dann am 15.01.2010 an mich verschickt wurde. ich bat die Dame vom Inlkassou. mit doch bitte den Sendenachweis (das wo man für das Paket unterschreiben muss) von DHL zu schicken, am Freitag kam dann das zweite Schreiben vom Inkassou., das lediglich ein Schreiben enthielt, auf dem man erkennen konnte, das der Absender des Paketes mal eine Sendungsnummer bekommen hat, aber ein Auslieferungsnachweis habe ich nicht erhalten, daraufhin habe ich heute wieder unter der teuren 01805 Nummer angerufen und gefragt, ob und wann ich einen Ausliefernachweis bekommen würde. Da sagte die Dame garnicht, das der Absender einen Sendenummer hat würde vor Gericht reichen als Beweis, das tatsächlich in meinem Haushalt jemand das Paket angenommen haben muss. Jetzt lautet meine Frage, was kann ich tun, denn 1. über zwei Jahre später, das aller erste Schreiben, 2. ich habe nicht bestellt, und auch nicht angenommen und drittens, sehe ich es einfach nicht ein, 200 Euro in den Wind zu pusten.
Danke schonmal im Voraus.
05.03.2012 | 21:33

Antwort

von


(746)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:





Frage 1:
"was kann ich tun, denn 1. über zwei Jahre später, das aller erste Schreiben, 2. ich habe nicht bestellt, und auch nicht angenommen und drittens, sehe ich es einfach nicht ein, 200 Euro in den Wind zu pusten."





Wenn Sie und sämtliche Mitglieder Ihres Haushalts in der Zeit vom 29.09.09 bis zum 15.01.2010 weder etwas beim fraglichen Anbieter bestellt noch etwas angenommen haben, ist die Forderung unberechtigt.


Wenn Sie die Berechtigung der Forderung demnach definitiv ausschließen können, sollten Sie der Forderung auch widersprechen.

Allerdings aus Beweis- und auch Kostengründen nicht über die kostenpflichtige Hotline des Inkassobüros, sondern schriftlich per Einschreiben an das Inkassobüro.

Weisen Sie in diesem Einschreiben die an Sie gestellte Forderung zurück und schildern den Sachverhalt aus Ihrer Sicht (nichts bestellt und nichts angenommen).


Bewahren Sie dieses Einschreiben und den Beleg darüber für einen möglichen Amtsgerichtsprozess in dieser Sache auf.


Man muss Ihnen in einem solchen Prozess nachweisen, dass die Forderung berechtigt ist, denn dieses bestreiten Sie ja. Zur Führung des Beweises gelten die Beweismittel des deutschen Zivilprozess (Sachverständige, Augenschein, Parteivernehmung, Urkunden und Zeugen). Gelingt der Gegenseite dieser Beweis nicht, verliert sie alleine deswegen den Prozess ( sog. "Non liquet").


Auf weitere Schreiben des Inkassobüros bräuchten Sie dann grundsätzlich nicht mehr zu reagieren. Einzig und allein bei einem Mahnbescheid in der Sache sollten Sie nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ZPO/692.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 692 ZPO: Mahnbescheid">§ 692 I Nr. 3 ZPO</a> innerhalb von zwei Wochen ab der Zustellung des Mahnbescheids dem Gericht mitteilen, dass Sie dem geltend gemachten Anspruch insgesamt widersprechen .








Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.


Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-<!--dejureok-->


Rechtsanwalt Raphael Fork

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