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Inkassoforderung berechtigt?

18.09.2010 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Rechtsanwältinnen,
sehr geehrte Rechtsanwälte,

ich habe über Amazon.de Lieferungen bestellt. Auf Grund meiner beruflichen Belastung, habe ich es erst am 15.09. (Abbuchung vom Bankkonto) geschafft, die Lieferungen zu bezahlen. Der Gesamtbetrag beläuft sich hierbei auf EUR 74,00.

Heute erreicht mich ein Schreiben eines Inkassounternehmens, datiert auf den 17.09.. Dem Schreiben ist zu entnehmen, dass die Hauptforderung (73,94), vorgerichtliche Mahnauslagen (6,00), Kontoführungsgebühren gem. § 670 BGB (7,00) und Inkassovergütung (35,00) zu bezahlen sind.

Nun meine Frage(n):
1.) Muss ich die Forderung überhaupt begleichen, da die Zahlung am 15.09. abging und Zufluss spätestens am 17.09 zu verzeichnen war?
2.) Wenn ja, wie viel muss ich bezahlen? Die Inkassovergütung erscheint mir bei dieser Summer doch relativ hoch.

Falls gegen die Forderung Widerspruch eingelegt werden muss, übertrage ich das Mandat hierfür gerne der antwortenden RA`in, dem antwortenden RA.
Hierfür darf extern Rechnung gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

um Ihre Frage endgültig beantworten zu können, benötige ich weitere Informationen. Wann wurde die ware geliefert? Wann haben Sie die Rechnung für die Warenlieferung erhalten? Wurde Ihnen eine Zahlungsfrist gesetzt? Wenn ja, welche? Wurden Sie - falls eine Zahlungsfrist gesetzt wurde - darüber belehrt, dass Sie mit Ablauf der Frist in Verzug geraten? Wurden Sie bereits vor dem 15.9. gemahnt?

Grundsätzlich gilt: Bei Verzug mit der Kaufpreiszahlung machen Sie sich u.U. schadenersatzpflichtig. Neben dem Kaufpreis könnten bei Ihnen diejenigen Kosten geltend gemacht werden, die nunmehr das Inkassounternehmen bei Ihnen fordert. Die Betonung liegt hier klar auf "könnten". Ob Sie sich mit Ihrer Leistung (Kaufpreiszahlung) in Verzug befunden haben und ob die vom Inkassounternehmen verlangten Beträge gerechtfertigt sind, kann ich erst prüfen, wenn Sie mir die angeforderten Informationen liefern. Nutzen Sie dafür bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2010 | 12:16

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Wundke,

bezugnehmed auf die weiteren Informationen, möchte ich diese wie folgt beantworten:

1. Die Rechnungen sind vom 05.08.2010 (EUR 37,49) und 18.08.2010 (EUR 36,45). (Lieferdaten)
2. Die Rechnug (EUR 37,49) wurde am 20.08 und am 01.09. angemahnt. Die Rechnung (EUR 36,45) wurde am 01.09. und am 15.09. angemahnt.
Es wurde mitgeteilt, dass im Falle der Nichtzahlung die Forderung an ein Inkassounternehmen abgetreten werden würde. Ebenfalls wu
3.Das Wort "Verzug" wurde nicht direkt erwähnt, aber aus dem Inhalt ist zu entnehmen, dass ich in Verzug gesetzt wurde. (Leider noch kein Zahlungseingang vorhanden,...)

Ich hoffe, dass Ihnen die Informationen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2010 | 12:26

Vielen Dank für die Ergänzung.

Sie befanden sich nach alledem tatsächlich und unzweideutig in Verzug. Das bedeutete jedoch nicht zwangsläufig, dass Sie sich alle möglichen (Verzugs-)Kosten vorhalten lassen müssen. Insbesondere Kosten für die Einschaltung von Inkassounternehmen sind heftig umstritten.

Ich würde zunächst mit dem Inkassounternehmen Kontakt aufnehmen und auf die bereits geleistete Kaufpreiszahlung hinweisen. Ich würde desweiteren alle derzeit aufgemachten weiteren Kosten als unbegründet zurückweisen.

Gern stehe ich Ihnen bei der weiteren Interessenvertretung zur Verfügung. Bei weiteren Kosten würde ich die hier bereits verauslagten Beratungskosten anrechnen. Die Abwicklung des Mandats kann mit Fernkommunikationsmitteln sicher gestellt werden.

Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

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