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Inkassobüro verlangt Kosten ohne eine Leistung erbracht zu haben

| 14.01.2020 11:47 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Ich habe eine Baurechnung in Höhe von 1.668,-- mit Fälligkeit 6.12., Mahnung per 20.12.2019 von einer Baufirma erhalten.
Diese habe ich ohne Mahnung eines Inkassobüros vollständig am 1.1.2020 auf das Konto des Bauunternehmers überwiesen.
Der Bauunternehmer hat am 23.12. das Inkassounternehmen Credit***** mit dem Einzug der Forderung beauftragt.
Am 3.1.20 hat der Bauunternehmer der Fa. Credit***** mitgeteilt, dass die Forderung beglichen wurde.
Am 9.1.2020, datiert per 3.1.2020 habe ich von dem Inkossobüro eine Zahlungsaufforderung in Höhe von € 240,-- erhalten, die sich wie folgt zusammensetzt:
€ 10,-- Auskunftskosten gem. § 280/286
€ 195,-- Geschäftsgebühr gem. 2300 VV RVG
€ 10,-- Mahnkosten des Gläubigers (hat dieser mir gegenüber nicht berechnet oder angezeigt)
€ 20,-- Telefon-/ Kommunikationspauschale gem. VV 7002 RVG
€ 5,-- Verzugszinsen (sind aus meiner Sicht berechtigt)

Fazit:
Das Inkassounternehmen verlangt Kosten, obwohl es keinerlei Leistungen erbracht hat.
Zum Zeitpunkt der Beauftragung durch den Bauunternehmer war ich allerdings in Verzug.

Frage:
muss ich diese Kosten trotzdem zahlen ?
Sind die in Ansatz gebrachten Beträge der Höhe nach in Ordnung ?

Guten Tag,
ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Sie befanden sich bei Beauftragung des Inkassobüros in Zahlungsverzug und haben daher die durch diese Beauftragung entstandenen Kosten zu tragen.
Ob das IB eine Leistung erbracht hat, ist dabei unerheblich, denn bereits mit der Entgegennahme der Information entstehen diese Kosten dem Grunde nach.

Zur Höhe der einzelnen Positionen:
Auskunftskosten sind nicht notwendig gewesen, werden nicht geschuldet.
Geschäftsgebühr 195.- ist nicht zu beanstanden.
Mahnkosten Gläubiger sind zu hoch und sollten nicht gezahlt werden.
Telefonpauschale ist nicht zu beanstanden.
Verzugszinsen sind nach Ihrer eigenen Darstellung nicht zu beanstanden.
Allerdings errechne ich lediglich 2.26 € Verzugszinsen für den Zeitraum von Verzugsbeginn (20.12.) bis Zahlung (02.01.).

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.01.2020 | 09:22

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