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Inkassobüro fordert ohne Vollmacht

| 31.10.2018 09:29 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Zwangsvollstreckung durch Inkassounternehmen

Guten Tag, seit 2011 versucht ein Inkassobüro eine titulierte Förderung aus 1994 einzutreiben. Die Firma existiert jedoch seit 1995 nicht mehr. Ich fordere immer per Einschreibebrief eine Vollmacht oder Eigentumsnachweis für die Förderung. Nach jedem Schreiben von mir erfolgt keine Reaktion und ca. ein Jahr später kommt eine neue Zahlungsaufforderung des Inkassobüro und das "Spiel" beginnt von vorn.
Nun will ein Gerichtsvollzieher am 13.11. eine eidesstattliche Versicherung von mir, wenn ich nicht zahle. Was soll ich nun machen?
Ich bin zurzeit ALG1 Empfänger und kann mir finanziell keine große Kosten leisten. Ich habe keine Schulden oder negative Schufa Eintragungen. Ich zahle lediglich nicht, da die Firma nicht mehr existiert und ich nicht möchte, dass das Inkassobüro sich zu Unrecht bereichert.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
31.10.2018 | 11:07

Antwort

von


(1222)
Goethestraße 21
60313 Frankfurt am Main
Tel: 069/209737530
Web: http://www.burges-schroeter.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Das Inkassounternehmen wird den Besitz an dem vollstreckbaren Titel haben. Zu klären ist, ob das Inkassounternehmen hier aus eigenen Recht handelt oder für die damalige Firma. Im letzteren Fall dürfte die Zwangsvollstreckung in der Tat unzulässig sein.

Soweit das Inkassounternehmen aber aus eigenen Recht hier die Zwangsvollstreckung betreibt, werden Sie hiergegen keine Einwendungen tätigen können.

2. Zur weiteren Vorgehensweise sollte Sie Einsicht in die Vollstreckungsakte bei dem Gerichtsvollzieher nehmen. Vorsorglich sollten Sie einen Nachweis einholen, dass das betreffende Unternehmen nicht mehr existiert.

Soweit das Inkassounternehmen die Forderung in Vollmacht des Unternehmens geltend macht, legen Sie gegen die Vollstreckungsmaßnahme des Gerichtsvollziehers Erinnerung ein. Dies können Sie bei der Geschäftsstelle des Amtsgerichtes vornehmen.

Sollte das Inkassounternehmen die Vollstreckung aus einem eigenen Recht betreiben, empfehle ich, dass Sie sich vergleichweise einigen, wobei aber der Vergleichsbetrag aufgrund der finanziellen Situation nicht zu hoch ausfallen dürfte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Nachfrage vom Fragesteller 31.10.2018 | 11:38

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
In den Mahnung des Inkassobüro und dem Schreiben des Gerichtsvollzieher wird die ehemalige Firma immer im Betreff erwähnt. Soll ich mit meiner Rückfrage bis zum Termin am 13.11. bei dem Gerichtsvollzieher warten oder vorher wegen der Vollmacht anfragen?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.10.2018 | 12:38

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Fragen Sie unbedingt vorher nach. Möglicherweise läßt sich der Termin noch verhindern oder aber Sie haben Zeit mit dem Gläubiger eine Vereinbarung zu treffen. Ich gehe davon aus, dass das Inkassounternehmen die Forderung aus eigenem Recht geltend macht, was die Vorlage einer Abtretungserklärung voraussetzt.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.11.2018 | 07:45

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