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Inkassobüro - Einsichtnahme in Unterlagen?

11.10.2013 06:38 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Hallo, wir haben heute eine "Androhung einer Zangsvollstreckung" erhalten. Vertreten wird die Telekom von der dubiosen Kanzlei Seiler & Kollegen, die selbst auf dieser Seite (und youtube etc) mit multiplen Einträgen vertreten ist. Meine Freundin, auf diese der Vetrag vob 12/2010 bis 05/2011 angeblich lief ist sich 100% sicher nie einen abgeschlossen zu haben. Die Kanzlei behauptet mehrfach Zahlungsforderungen geschickt zu haben, was nicht stimmt. Das weiß ich da nur ich den Briefkasten leere. Einsicht in den Vertrag (Ubterschrift, Kopie Personalausweis) möchten sie nicht gewähren. Meine Vermutung ist entweder wurde tatsächlich ein Vertrag auf den Namen meiner Freundin abgeschlossen, oder Seiler & Kollegen versuchen uns zu betrügen. Es sollte sich doch nach Sichtung des Originalvertrags klären lassen ob und wer diesen abgeschlossen hat.
Frage 1) Wie sollen wir vorgehen, welche Aussichten bestehen?
2) was würden für (Anwalts)Kosten auf uns zukommen. Wer trägt diese wenn wir letztendlich im Recht sind?
Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Kanzlei muss sowohl die Tatsache darlegen und beweisen, dass überhaupt ein Vertrag bestanden hat als auch, dass Ihnen die Mahnungen zugesandt wurden.
Gelingt ersteres nicht, so wird die Grundforderung nicht erfolgreich geltend gemacht werden können.

Sollte das Zweitgenannte (also der Zustellungsnachweis) nicht gelingen, wird jedenfalls die Geltendmachung der Verzugskosten scheitern. Hierunter fallen die Kosten der Kanzlei genauso wie etwa die Verzugszinsen oder Mahnkosten der Telekom.
Wenn Ihre Freundin sich also zu 100 Prozent sicher ist, dass ein Vertrag nicht geschlossen wurde, sollte sie der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen, da der oben genannte Beweis nicht gelingen wird.

Die Anwaltsgebühren berechnen sich nach dem Streitwert. Teilen Sie mir diesen in der Nachfragefunktion mit. Gehen hierbei nur von der Hauptforderung aus.

Ob die errechneten Kosten dann von der Gegenseite zu tragen sind, hängt von weiteren Faktoren ab. Ein Erstattungsanspruch besteht z.B. dann, wenn der Kanzlei bekannt ist oder grob fahrlässig unbekannt geblieben ist, dass die Schuld nicht besteht. Dies kann durchaus dann angenommen werden, wenn mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass ein vertraglichen Verhältnis zum Telekommunikationsunternehmen nicht bestanden hat.

In jedem Fall müssen die Kosten bei gerichtlicher Inanspruchnahme von der Kanzlei getragen werden.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

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