Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Inkassobüro Aktiv Kredit


07.12.2007 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Guten Tag,

ich habe gerster einen Brief von der Aktiv Kapital erhalten,
in dem von mir 5878,15 Euro gefordert werden von der Citibank
ich habe dort angerufen und nur erfahren das es eine Schuld von 2001 von einem Girokonto ist, was ich aber bis 2003 hatte und dann ausgetreten bin und das Konto ohne Schulden hinterlassen habe.
Diese Firma will jetzt alle meine Daten und meine Finanzielle Situation wissen und bietet mir an wenn ich mich innerhalb von 14 Tagen melde dann könnten sie die bestehende Forderung umgehend und zins&kostenfrei stellen und mir gegebenfalls weitere großzügige Nachlässe einräumen
Ich darf denen auch eine Vergleichssumme anbieten.
Ich weiß weder woher die Summe kommt und warum sich 6 Jahre keiner bei mir gemeldet hat.
Ich habe bis auf den Girovertrag nur leider keine Unterlagen mehr, was kann ich jetzt machen?
Ist die sache nicht schon verjährt im Vertrag steht es gelten die gesetzlichen Regeln und es gibt keinen Zusatz über längere Fristen (wie 30 Jahre das hat mir Aktiv Kredit gesagt)
Können sie mir Helfen

Vielen Dank

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie gar nicht wissen, um welche Forderung es in der Sache geht, sollten Sie zunächst keine Daten an das Inkassobüro herausgeben. Wenn Sie Daten herausgeben, besteht die Gefahr, dass Sie dem Inkassobüro Vollstreckungsmöglichkeiten schaffen, die dort bislang noch nicht bekannt waren (z.B. Pfändung Ihrer Konten, Lohnpfändung usw.).

Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlichen Entgegenkommen ködern, solange Sie die Hintergründe der geltend gemachten Forderung nicht kennen. Ihrer Schilderung entnehme ich, dass die Forderung nach Ihren Angaben gar nicht bestehen dürfte. Falls dies der Fall ist, haben Sie auch keine Nachteile zu erwarten, wenn Sie die geforderten Angaben nicht machen.

Sie sollten das Inkassobüro zunächst (schriftlich) auffordern, Ihnen zu belegen, aufgrund welcher Verpflichtung Sie in Anspruch genommen werden und die zugrunde liegenden Vertragesunterlagen anfordern.

Weiter sollten Sie das Inkassobüro auffordern, Ihnen anzugeben, ob bereits ein Vollstreckungstitel (z.B. Vollstreckungsbescheid, Versäumnisurteil) gegen Sie vorliegt, von dem Sie nichts wissen. Die Angabe, dass die Schuld erst in 30 Jahren verjähren soll, lässt darauf schliessen, dass bereits ein Titel vorliegen könnte.

Zuletzt sollten Sie das Inkassobüro auffordern, Ihnen eine detaillierte Forderungsaufstellung zu übersenden, aus der die Entwicklung der Hauptforderung, der Nebenforderungen, der Zinsen und der Kosten hervorgeht.

Wenn Ihnen diese Unterlagen vorliegen, empfehle ich Ihnen, die Sache durch einen Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Dieser kann Ihnen dann erläutern, in welchem Verfahrensstand Sie sich befinden und ob bzw. in welcher Höhe gegen eine Inanspruchnahme noch vorgegangen werden kann.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2007 | 18:42

Vielen Dank
Wenn gegen mich ein Vollstreckungsbescheid oder Versäumnisurteil besteht hätte ich nicht darüber informiert werden müssen
( Mahnbescheid) ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2007 | 18:47

Sehr geehrte Ratsuchende,

grundsätzlich ist dies richtig. In der Praxis kommt es tatsächlich aber nicht selten vor, dass Titel nicht bekannt sind. Es sind verschiedene Gründe denkbar, z.B. Wohnungswechsel, verheimlichte Zustellungen durch andere Personen usw., die dazu führen können, dass ein Titel nicht bekannt wurde. Aus diesem Grund sollte die Existenz eines Titel durch die entsprechende Aufforderung aufgeklärt werden.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER