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Inkassobrief mit Schuld aus 2013 - bereits verjährt?

| 27.03.2019 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


14:01

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern ist ein Brief vom Inkasso (GFKL) eingeflattert, Schuld ca. 1.800€ aus 2013 bzgl eines Handyvertrags. Ich habe damals nicht eine Rechnung gezahlt, nicht selbst Kontakt aufgenommen, die SIM Karte wurde nach 3-4 Monaten gesperrt, mehrfach umgezogen und keinerlei Briefe mehr.
Wie gehe ich nun vor? Per Einschreiben Einrede auf Verjährung, warten bis es zu Gericht kommt und dann einen Anwalt einschalten?
Wie und/oder wo sehe ich, ob damals ein Titel erwirkt worden ist?

27.03.2019 | 13:35

Antwort

von


(103)
Badergraben 24
04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: http://www.rechtsanwalt-wurzen.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Forderung im Jahr 2013 entstanden ist, ist sie mit Ablauf des 31.12.2016 verjährt.
Bloße Mahnschreiben und so weiter unterbrechen die Verjährung nicht.
Anders könnte sein, wenn zB Klage erhoben wurde, ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wurde, Teilzahlungen vereinbart wurden oder gar ein Titel existiert.
Das kann ich natürlich nicht beurteilen.
Eigentlich müssten Sie anhand der Forderungsaufstellung im Mahnschreiben sehen können, ob dort Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren aufgeführt sind.
Sie sollten meiner Meinung nach hier keinen Prozess abwarten sondern die Gegenseite anschreiben. Das Schreiben könnte etwa lauten: „Die von Ihnen geltend gemachte Forderung bestreite ich als nicht berechtigt. Unabhängig davon wäre die Forderung aber in jedem Fall verjährt."

Warten Sie dann mal die Reaktion ab.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Kinder

Rückfrage vom Fragesteller 27.03.2019 | 13:56

Vielen lieben Dank für die Schnelle Beantwortung.

Die Forderungsaufstellung (im Brief "Forderungskonto" genannt) enthält keine Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren, siehe http://i65.tinypic.com/w14kkx.jpg.

Also auf jeden Fall antworten und als verjährt einreden?


Falls Sie antworten, vielen lieben Dank nochmal. Das war es dann meinerseits, danke für die schnelle kompetente Einschätzung.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.03.2019 | 14:01

Hallo, sieht nicht so aus, als habe es ein gerichtliches Mahnverfahren gegeben. Schreiben Sie denen in etwa so, wie ich es vorgeschlagen habe. Wenn Einschreiben dann nur "Einwurfeinschreiben".
Alles Gute!
MK

Bewertung des Fragestellers 27.03.2019 | 14:04

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