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Inkassobrief mit 18 Jahre alter Forderung und 18 Jahre alten Titel


| 13.03.2018 20:58 |
Preis: 36,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Ende Mai 1982 wurde ich 18, im Juni 2000 soll gegen mich ein Titel erstellt worden sein.

Brief heute von Deutscher Inkasso,
vormals EOS Investment GMBH
vormals Otto Media GMBH
vormals FCB

Forderung fast 1700 €

Hauptforderung 592 €

Ich hatte nie einen Mahnbescheid etc erhalten, früher hatte ich ein Zeitungsabo, da war ich 16, irgendwann kam die
Zeitung nicht mehr, habe da nichts unternommen.

Ich vermute, der Mahnbescheid wurde in den Türschlitz im Haus eingeworfen, da die Briefträger meist alles für die Allgemeinheit ins Treppenhaus eingeworfen oder auf die Treppe gelegt haben.

Erhalte morgen einen Rückruf vom Amtsgericht , die den Titel ausgestellt hat.

Leider ist ein Einwurf ja auch gültig , aber wieso hat man 18 Jahre lang nicht versucht,
das Geld einzutreiben ? 600 € für ein Zeitungsabo ist auch eine Menge Geld.

Was soll ich machen ?
Einrede der Verjährung stellen, damit die über 1000 € nach dem Titel nicht mehr eingefordert werden können?

Einrede der Verwirkung, weil ich nie was von denen gehört habe ?

Nach Anruf beim Inkasso, mit der Bitte mir den Titel zu zeigen, kam nur eine Geschäftsnummer
vom Mahngericht. Habe den Titel bisher nicht zu Gesicht bekommen.

Meine Rechtschutz lehnt den Fall ab, da er vor 18 Jahre entstanden ist und ich erst 3 Jahre dort bin,
hat das seine Richtigkeit ?

Seit 11.11.1999 sollen 255,65 € gezahlt worden sein, ich kann diese Beträge nicht nachvollziehen, glaube die Zeitung war damals 80 DM im Jahr , da war ich erst 17.

In der Rechnung ziehen die von der Forderung 255 Euro die 1999 bezahlt wurden ab , der Titel wurde wohl erst 2000 nach dieser Forderung erst erstellt ?


Freundliche Grüße






Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Dass die Rechtsschutzversicherung ablehnt, ist dann korrekt, wenn die Forderung tatsächlich besteht und schon vor dem Vertragsschluss entstanden ist.

Vorliegend sollten Sie sich eine Kopie des Vollstreckungsbescheides anfordern.

Das Inkasso muss das Original haben und Ihnen daher eine Kopie schicken.

Sie müssen sich nicht an das Gericht verweisen lassen.

Erst, wenn das Inkasso Ihnen den VB zuschickt, kann reagiert werden.

Entweder man legt dann unverzüglich Einspruch ein und bezieht sich auf die erstmalige Kenntnisnahme und kommt so ins gerichtliche Verfahren, damit die Forderung noch geprüft werden kann.

Oder man vereinbart eine Ratenzahlung mit dem Inkasso.

Wenn ein VB vorliegt, ist noch keine Verjährung eingetreten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.03.2018 | 21:49

Vielen Dank,

leider haben Sie nichts zur Einrede der Verjährung der Zinsen geschrieben, laut Ihrer Antwort würde ich die volle Summe in Raten zahlen, es geht mir nicht um Ratenzahlung, es geht mir darum, dass die Forderung scheinbar 18 Jahre her ist und wenn ein VB besteht, die Zinsen verjährt sind. Ihre Antwort ist zwar nett gemeint, aber wirklich helfen tut Sie mir im rechtlichen Sinne wenig.

Es macht ja schon einen Unterschied, ob ich nun 600 € oder 1700 € zahlen muss, da Zinsen ja Verjähren, hätte ich mir dazu etwas , was ich zu beachten habe gewünscht.


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.03.2018 | 21:53

Die Zinsen unterliegen der normalen dreijährigen Verjährung, sodass die nunmehr geltend gemachte Forderung natürlich entsprechend korrigiert werden muss, da nur die Zinsen der letzten 3 Jahre zu zahlen sind.


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Bewertung des Fragestellers 13.03.2018 | 22:43


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