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Inkasso - Zinsen zu hoch?


| 11.12.2016 08:23 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Aus dem Jahre 2001 liegt gegen mich ein Vollstreckungsbescheid in Höhe von 516 DM vor. 2003 hatte ein Gerichsvollzieher von meiner Mutter, bei der ich gemeldet war, 50 € erhalten und die Auskunft, dass ich unbekannt verzogen wäre (wovon ich nichts wusste). Seitdem hatte ich nichts mehr von dieser Sache gehört.
Nun hat ein Inkassounternehmen 2012 wohl meine Sache bekommen. Gestern habe ich ein Schreiben bekommen: Hauptforderung 200 €, laufende Zinsen 270 €. Können diese hohen Zinsen rechtens sein, obwohl ich seit 13 Jahren nichts mehr davon wusste?
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zinsforderungen unterliegen der Verjährung. Allerdimgs kann diese gehemmt sein, wenn der Gläubiger Ihren Aufentahlt nicht kannte. Dies setzt aber auch entsprechend Bemühungem voraus.

Sie sollten daher hinsichtlich aller Zinsen, die in 2012 und vorher entstanden sind die Einrede der Verjährung erheben.

Darauf muss das Inkasso sich melden und darlegen, warum dem nicht so sein sollte.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2016 | 11:33

Hallo, vielen Dank für die schnelle Beantwortung und Hilfe.
Sollte diese Einrede der Verjährung besser über einen Anwalt erfolgen oder kann ich das auch selber machen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2016 | 09:30

Das können Sie zunächst selbst machen, eine genaue Prüfung der Antwort ist aber auf jeden Fall notwendig!

Bewertung des Fragestellers 14.12.2016 | 06:46


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