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Inkasso Zahlungen

24.03.2015 21:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


ich habe im Zuge einer Bürgschaft eine Restschuld aus meiner ehemalige GmbH & Co. KG übernommen. Ein zweiter Gesellschafter hat die gleiche Bürgschaft.
Die Gesamtschuld wurde von der Bank an ein bekanntes Inkassounternehmen übergeben.
Diese hat die Gesamtschuld unter der Gläubigern/Bürgen hälftig aufgeteilt.

Nun hat die Inkasso jeweils ein Forderungskonto über ALLES für die GmbH & Co. KG und jeweils für die beiden Gläubiger eingerichtet.

Nun habe ich mir jährlich eine Kontoauszug von meinem Forderungskonto zusenden lassen.
Hierbei habe ich mir nichts weiter gedacht, da hier alle Zahlungen von beiden Gläubigern aufgeführt werden, unter meinem Namen und Konto.

Als ich Anfang des Jahres 2015 meinen Kontoauszug für das Jahr 2014 zugesandt bekommen habe, musste ich feststellen das keine Zahlungen mehr aufgeführt worden sind für das Jahr 2014!
Daraufhin habe ich Kontakt mit dem Inkassobüro aufgenommen, um dies richtig zu stellen.
Schließlich wurde ich auch nicht gemahnt, für nicht entrichtete Zahlungen!

Es stellte sich im Nachgang mit der Leiterin des Qualitätsmanagement heraus, dass alle Zahlungen auf das Konto der GmbH & Co. KG umgeschrieben und gebucht worden sind.

Es wurde mir ein Kontoauszug zugesandt über alle Jahre mit allen Zahlungen, auch deren aus dem Jahr 2014. Viele andere Beträge, Zinsen, Inkassokosten, Kontoführung sind darin vollkommen anders aufgeführt!

Die Inkasso teilt mir daraufhin mit, das nur dieses Konto ausschlagebende ist, obwohl auch dieser Kontoauszug wieder fehlerhaft ist, da er nicht alle Zahlungen enthält.

Mit diesem Umstand habe ich mich nicht einverstanden ergeklärt, da ich persönlich eine
Zahlungsvereinbahrung unter meiner Kontnummer mit der Inkasso abgeschlossen habe!

Weiterhin habe ich die Inkasso aufgefordert mich aus der Verbindlichkeit zu entlassen, da Aufgrund der falschen Zahlungen des anderen Gläubigers meine Zahlungen bereits vollständig erfüllt sind.

Ich sehe hier einen klaren Fehler der Inkasso, kann ich diesem Standpunkt weiter festhalten und auf das erfüllte Konto rechtlich festhalten. Der andere Gläubiger hat eine Zahlungsvereinbarung mit meiner Kontonummer unterschrieben, nicht auf sein Konto oder das der GmbH & Co. KG!



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können sich auf die (Raten-)Zahlungsvereinbarung für Ihren Anteil als verbindliche Grundlage berufen.

Die ordnungsgemäße Erfüllung dieser Raten (§ 362 BGB
Erlöschen durch Leistung "(1) Das Schuldverhältnis erlischt, wenn die geschuldete Leistung an den Gläubiger bewirkt wird.") haben Sie jedoch zu beweisen, da dieses ein für Sie günstiger Umstand ist und somit die Beweislast derart verteilt ist.

Das heißt, Sie sollten dem Inkassobüro nochmals alle Zahlungen Ihrerseits aufstellen und belegen.

Die Umbuchung kann ich mir denn so auch nicht ohne Weiteres erklären.

Es hat ja zudem anscheinend nicht mit der Aufteilung der Gesamtschuld zu tun.
Die Gesamtschuldner sind im Verhältnis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, wobei es hier ja so aufgeteilt wurde. Kann von einem Gesamtschuldner der auf ihn entfallende Beitrag nicht erlangt werden, so ist der Ausfall von den übrigen zur Ausgleichung verpflichteten Schuldnern zu tragen. Das wird jedoch von dem Inkassobüro nicht eingewendet.

Gehen Sie also vor wie oben geschrieben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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