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Inkasso Schreiben / Mitarbeiterin


15.11.2016 10:35 |
Preis: ***,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine Mitarbeiterin von uns (Hotel-Unternehmen) haben wir ein Brief vom Inkasso Dienst erhalten. Das Inkasso Büro möchte Auskunft haben, und verlangt Angaben wie z.B. Nettolohn, Bankverbindung und Anschrift der Mitarbeiterin. Sind wir als Arbeitgeber dazu verpflichtet diese Daten rauszugeben, oder müssen wir den Mitarbeiter informieren? Was ist zu tun? Handelt es sich nicht um Datenschutz?

Mit freundlichen Grüßen,
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nein, Sie sind als Arbeitgeber nicht verpflichtet, dem Inkassounternehmen auf rein einfaches Aufforderungsschreiben hin entsprechende Auskünfte zu erteilen. Vielmehr untersagt das Datenschutzrecht sowie Ihre Fürsorgepflicht gegenüber der Mitarbeiterin in der Regel sogar die Herausgabe dieser Informationen an Dritte ohne deren Einwilligung. Etwas anderes gilt erst, wenn eine Lohnpfändung eingeleitet wurde, in deren Rahmen der Arbeitgeber verpflichtet werden kann, eine sog. Drittschuldnererklärung (§ 840 ZPO) abzugeben. Die dann herauszugebenden Informationen ergeben sich aus dem Gesetz.

Sie sollten aber die Mitarbeiterin über das Schreiben informieren, damit diese ggf. notwendige Schritte einleiten kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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