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Inkasso Rechnung Sportstudio

11.03.2009 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Hallo,

ich habe ein Problem, habe am 14.07.2006 einen Vertrag bei einem Fitnesstudio abgeschlossen, bin dann am 01.01.2007 arbeitslos geworden und konnte den Betrag nicht mehr aufbringen, und er konnte nicht von meinem Konto abgebucht werden, bekam dann eine Mahnung, im nächsten Monat das gleiche, der Betrag ging nicht runter inklusive Vormonat, danach habe ich nichts mehr von denen gehört und es wurde auch nichts mehr abgebucht.

Dann öfne ich heute meinen Briefkasten und ich habe ein Inkasso schreiben drin. Das das Sportstudio die Forderung an Sie übertragen hat und ich diese jetzt zahlen muss, also vom 01.01.07 bis zum heutigen Tage.

Jetzt ist meine Frage ist das denn so rechtens oder was kann ich da machen, bin ich denn jetzt immer noch Mitglied.

Hier noch ein paar Auszüge aus den AGB's:



2.


Wenn der Mitgliedsvertrag nicht vom Mitlgied oder Sportstudio spätestens 6 Wochen vor dem jeweiligen Vertragsende schriftlich oder per Telefax gekündigt wird, verlängert sich der Vertrag um weitere 6 Monate. Die Kündigung des Mitglieds ist gegenüber ........................ schriftlich oder per Fax 22222222 zu erklären. Bei Umzug in eine andere Stadt/Gemeinde ist das Mitglied zur Kündigung des Vertrages gegen Vorlage einer Anmeldebestätigung der jeweiligen Stadt/Gemeinde zum jeweiligen Monatsende berechtigt. Im Übrigen gelten für sonstige Vertragsbeendigungen die gesetzlichen Bestimmungen.


5a.


Die monatlichen Beiträge werden jeweils zum Ersten eines jeden Kalendermonats fällig, soweit vertraglich nichts anderes vereinbart ist.

5b.


Befindet sich das Mitglied mit der Zahlung eines Betrags, der zwei Monatsbeiträgen entspricht, in Verzug, so ist McFit berechtigt, den Vertrag fristlos aus wichtigem Grund zu kündigen. In diesem Falle ist das Sportstudio berechtigt, Schadensersatz nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu verlangen.



Wäre echt super wenn mir jemand helfen könnte:

MfG
Jan

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Angaben wie folgt:

Nach Ihren Angaben haben Sie am 14.07.06 einen Vertrag mit einem Fitnessstudio abgeschlossen. Üblicherweise beträgt die Laufzeit eines solchen Vertrags 12 oder 24 Monate und verlängert sich, sofern keine Kündigung erfolgt.

In Ihrem Fall hätte nach den beigefügten AGB die Kündigung spätestens 6 Wochen vor Ende des vereinbarten Ablaufs erfolgen müssen.
Nach Ihren Ausführungen haben Sie ab dem 01.01.07 die vereinbarte monatliche Gebühr nicht mehr gezahlt, bzw. wurden die Lastschriften mangels Kontodeckung zurück gebucht. Eine Kündigung haben Sie jedoch nicht ausgesprochen.

Nachdem Sie mit 2 Monatsbeiträgen in Rückstand waren, hätte das Fitnessstudio außerordentlich kündigen können (unabhängig davon, ob die Vertragslaufzeit bereits beendet war). Eine solche Kündigung ist Ihren Angaben nicht zu entnehmen, auch keine ordentliche Kündigung durch das Fitnessstudio.

Damit besteht der ursprüngliche Vertrag nach wie vor fort. Und Sie sind verpflichtet, den seit 1.1.2007 aufgelaufenen Betrag zu bezahlen. Eine Verjährung der Forderung ist noch nicht eingetreten.

Möglich wäre eine sog. Verwirkung, da Sie seit Anfang 2007 nichts vom Fitnessstudio gehört haben und daher möglicherweise davon ausgegangen waren, dass das Vertragsverhältnis außerordentlich beendet war und dass die Gegenseite ihre Forderung nicht weiter geltend machen wird. Aber dies steht auf „schwachen Beinen“. Sie hätten sich von sich aus bei dem Fitnessstudio melden müssen und Ihre finanzielle Situation darlegen müssen. Möglicherweise hätte das Fitnessstudio dann einer Vertragsaufhebung zugestimmt.

Sie sollten sich mit dem Inkassobüro in Verbindung setzen und versuchen gegen Zahlung des Restbetrags aus dem ursprünglichen Vertrag (ggf. falls die Kündigungsfrist im Januar 2007 schon verstrichen gewesen war + 6 Monate Verlängerung), die Sache aus der Welt zu schaffen.

----


Schließlich möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei meiner Antwort, die nur auf Ihren Angaben basiert, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung und Orientierung handelt. Eine umfassende Beratung und Begutachtung kann meine Antwort daher nicht ersetzen. Die rechtliche Beurteilung kann durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick geben konnte und stehe Ihnen hier gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Für weitergehenden Beratungsbedarf können Sie mich gerne unter meinen Kontaktdaten ansprechen.
Gerne stehe auch ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Interessen zur Verfügung. Sollten Sie dies wünschen, können Sie sich jederzeit - auch per E-Mail - mit mir in Verbindung setzen. Die räumliche Entfernung stellt hier aufgrund der Möglichkeit zur Nutzung von E-Mail und Fax kein Problem dar. Im Falle einer Beauftragung wird Ihr hier gezahlter Einsatz auf die entstehenden Gebühren selbstverständlich angerechnet.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Zipperer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Strafrecht
Fachanwältin für Verkehrsrecht

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