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Inkasso PLUS RA-Gebühren im aussergerichtlichen Verfahren

| 07.07.2009 19:09 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


RA wurde vom Gläubiger über die Geltendmachung seiner Fordeung beauftragt.

Erstes Schreiben über Gesamtforderung plus Zinsen
sowie "bisherige Kosten"<--- Inkassokosten
sowie RA-Gebühren.

Nach erfolglosem Fristablauf Hinweis auf gerichtliche Maßnahmen/zusätzliche Kosten.

Umgehend HF mit Zinsen bezahlt, RA Gebühren ebenso bezahlt

Frage: Sind trotz der RA Gebühren die erhobenen Inkassokosten erstattungsfähig oder sollte ich diesen vollumfänglich widersprechen? Wie sind hier die Chancen vor Gericht, wenn überhaupt.

Ein vorheriger Kontakt mit dem RA hatte nie stattgefunden.

Guten Tag!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Rechtsprechung beurteilt diese Frage leider sehr unterschiedlich. Während früher die Tendenz dahin ging, dass Inkassokosten neben Rechtsanwaltskosten nicht erstattungsfähig sind, wird heute auf das Verhalten des Schuldners abgestellt. Ist für den Gläubiger erkennbar, dass der Schuldner zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig ist, muss der Gläubiger davon ausgehen, dass später ohnehin ein Rechtsanwalt tätig werden muss, so dass die Einschaltung eines Inkassobüros unnötig wäre und die Kosten daher nicht erstattungsfähig wären. Andere Gerichte gehen wieder etwas weiter und sagen, dass der Gläubiger konkrete Anhaltspunkte dafür braucht, dass der Schuldner durch Einschaltung eines Inkassobüros zahlen wird.

Es kommt daher wesentlich darauf an, wie Sie sich vor Tätigwerden des Inkassobüros verhalten haben. Haben Sie sich gar nicht zur Forderung geäußert, dürften die Kosten berechtigt sein. Haben Sie die Forderung hingegen bestritten, spricht einiges dafür, dass die Kosten unberechtigt sind.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

www.anwalt-naumburg.de

Rückfrage vom Fragesteller 07.07.2009 | 19:33

Hallo Herr Biernacki,

danke für die rasche Antwort.

Leider habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Es ist kein fremdes Inkassobüro tätig geworden.

RA Gebühren PLUS die Inkassogebühren kommen vom gleichen Anwalt.

Gruss

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.07.2009 | 19:40

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Es können nur die Kosten geltend gemacht werden, die durch vorherige Einschaltung eines Inkassobüros angefallen sind. Vielleicht ist dies vom gegnerischen Rechtsanwalt so gemeint.

Wenn zuvor kein externes Inkassobüro tätig geworden ist, können keine zusätzlichen Inkassokosten geltend gemacht werden. Der Rechtsanwalt kann nur seine Gebühren nach dem RVG abrechnen. Inkassokosten sind hierbei nicht vorgesehen.

Sollte der Rechtsanwalt für sich selbst wirklich Inkassokosten beanspruchen, sollten Sie erwägen, den Fall der zuständigen Rechtsanwaltskammer zu melden.

Ich hoffe Ihnen eine hilfreiche Orientierung in dieser Rechtsfrage gegeben zu haben und würde mich über eine Bewertung meiner Leistungen sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.07.2009 | 19:46

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