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Inkasso Handyrechnung


23.10.2007 20:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich hatte seit längerem 2 Handyverträge bei T-Mobile. Jetzt konnte ich wegen längerer Krankheit die letzten Rechnungen nicht bezahlen, habe von T-Mobile dafür auch Mahnungen erhalten. Es Handelte sich um eine Summe von ca 300,- € und vor ein paar Wochen kündigte T-Mobile bei einer Mahnung an, den Vertrag zu kündigen und es würde dann die gesammte Summe des Vertrages fällig.
Jetzt erhielt ich von einem Inkassounternehmen eine Rechnung in Höhe von mehr als 1 400,- €.
Ich habe dort jetzt angerufen und gefragt warum dieser hohe Betrag und daß ich von T-Mobile kein Kündigungsschreiben und keine Rechnung in dieser Höhe erhalten habe. Mir wurde gesagt, ich muß den vollen Rechnungsbetrag bezahlen und als ich sagte, er ist für mich zu hoch, bot man mir Ratenzahlung an, der Betrag erhöht sich dann auf 1 600,-€, es wird eine Pauschale von 200,-€ fällig und eine Rate von 160,-€.
Meine Frage: muß ich die Forderung akzeptieren oder kann ich mit Aussicht auf Erfolg klagen? Ist diese Ratenzahlung bei dem Inkasso zulässig?
Ich habe von T-Mobile wirklich keine Kündigung erhalten und auch keine Schlussabrechnung. Was ist bei einer Klage mit Schufa?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wie Sie selber sagen, besteht die Forderung grundsätzlich gegen Sie. In Frage steht anscheinend alleine die tatsächliche Höhe der Forderung. Sie sollten bei dem Inkassounternehmen einen Nachweis über die Höhe der Forderung und über die Abtretung an das Inkassobüro verlangen.

Wenn Ihnen tatsächlich keine Kündigungen Ihrer Handyverträge zugegangen sind und Sie sich sicher sind, dass sich die rückständigen Handykosten tatsächlich „nur“ auf etwa 300,00 € belaufen, dann sind die vom Inkassounternehmen geltend gemachten Gebühren anscheinend zu hoch. Inkassounternehmen dürfen grundsätzlich nicht mehr verlangen als ein Rechtsanwalt. Das bedeutet, dass bei den Gebühren der Streitwert ausschlaggebend ist. Die Vereinbarung höherer Gebühren zwischen dem Inkassounternehmen und seinem Auftraggeber kann Ihnen nicht angelastet werden.

Sie sollten sich diesbezüglich an einen Rechtsanwalt vor Ort wenden, damit die Forderung sowie die Inkassokosten geprüft werden können. Für eine abschließende Beurteilung ist unbedingt eine Einsicht in Ihre Unterlagen nötig.

Auch hinsichtlich der entstehenden Mehrkosten durch die Ratenzahlung muss eine Überprüfung stattfinden. Es ist hier darauf zu achten, dass Sie nicht mehr als die Verzugszinsen schulden. Dies sind 5%- Punkte über dem jeweiligen Basiszinssatz, derzeit also 8,19 %.

Ein Eintrag bei der SCHUFA erfolgt nicht, wenn Sie gegen die Forderung klagen. Ein Forderungseintrag erfolgt dann, wenn gegen Sie Mahn- und Vollstreckungsbescheid erwirkt werden

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung bieten.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Mareike Preu
Rechtsanwältin


www.kanzlei-preu.de

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