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Informationsrecht bei Unfall des Kindes


21.06.2006 00:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Guten Tag,
ist die alleinsorgeberechtigte Mutter eines 4jährigen Kindes verpflichtet, dessen Vater umgehend mitzuteilen, wenn das Kind, z.B. wegen eines Unfalls, ins Krankenhaus gekommen ist und operiert wurde?
Im konkreten Fall war das Kind schon sechs Stunden zuvor vom Fahrrad gestürzt und kurz darauf operiert worden, bevor der Vater informiert wurde.

-- Einsatz geändert am 21.06.2006 00:01:38

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auch derjenige Teil, der nicht das Sorgerecht hat, hat einen Anspruch darauf über die persönlichen Verhältnisse Auskünfte zu erhalten. Dies ergibt sich zum einen aus § 1686 BGB, der wie folgt lautet:

"Jeder Elternteil kann vom anderen Elternteil bei berechtigtem Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlangen, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Über Streitigkeiten entscheidet das Familiengericht. "

Das Gesetz sagt aber nichts darüber in welchen zeitlichem Rahmen die Auskunft erteilt werden muß. Das Auskunftsrecht soll aber nur die Interessen desjenigen wahren, der sonst keine Informationen erhalten kann.

Das Gesetz verpflichtet den Sorgeberechtigten aber auch, alles in seiner / ihrer Macht stehenden zu tun, um das Kindeswohl zu schützen. Wenn ein Unfall geschehen ist, so kann und muß die Mutter sich zunächst darum kümmern und danach dem Vater die Informationen mitteilen.

Die zeitliche Spanne von 6 Stunden nach dem Unfall ist natürlich lang, doch ist die später eingehende Information nicht unverhältnismäß.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

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