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Info Jva Rechte

| 15.03.2019 12:55 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Offener Vollzug

Hallo,
mein Sohn, in BRD geboren, Staatsangeh. Serien (damals 20J.) ist wegen Handel mit Btm in der Jva NRW. Er wurde in Würzburg verhaftet (4-2017) und verurteilt, 3 Jahre und 6 Monate, er hatte sich bei der Festnahme gewährt, da er nicht sofort realisiert hatte das es die Polizei ist, dabei hat er einen Beamten am Bein verletzt (blauer Fleck, Kratzer)
Der Anwalt aus Würzburg hat uns damals gesagt, das er Voraussichtlich Weihnachten 2019 auf BW raus könnte, da der Kreis NRW lockerer wäre als Bayern. Davor hatte er keinerlei Anklagen oder Probleme mit dem Gesetz.
Er befand sich im letzten Ausbildungsjahr bei der Verhaftung, hatte noch eine Prüfung vor sich.
Jetzt ist er in der Jva NRW seit einem Jahr und hat folgende Probleme:

1- Ihm ist der Führerschein entzogen worden, weil man vom Märkischem Kreis in der Annahme ist, er wäre unter Drogeneinfluss gefahren. (bei der Festnahme hat ein Kollege gefahren)
Aber er hatte auf Anraten des Würzburger Anwaltes bei Gericht angegeben das er schon mit 14 J. Marihuana geraucht hätte! Wegen des Strafmasses.
Kann Aufgrund dessen der Führerschein entzogen werden? Wie und Wo kann er die Rückgabe beantragen ohne das Kostspilige MPU machen zu müssen? Er hat bei Strassenkontrollen nie Probleme gehabt wegen Drogen, die er eigentlich auch nicht nimmt.

2- In der Jva NRW hat er bemerkt das die Frau vom Sozialdienst gegen ihn arbeitet anstatt mit / für ihn.
Es besteht eine Antipathie zwischen den beiden. Auch wurde ihm und noch 4 anderen Jungs falsche Untersuchungen untergejubelt. Angeblich wären Drogen beim Urintest gefunden worden (obwohl mein Sohn nichts genommen hat, und ein anderer hat anstatt Urin Klowasser abgegeben) als mein Sohn sich Beschwerte und eine Blutabnahme zum Nachweis abgeben wollte, hat die Jva dies nicht zugelassen. Er hat auch erst später erfahren das er Widerspruch einlegen konnte, aber da war es schon zu spät.
Auch ist er ziemlich problematisch mit der Zusammenarbeit, wen er merkt das ihn jemand versucht zu linken kann er nicht ruhig bleiben sondern sagt das auch offen. Er lässt sich auch nicht gerne erpressen, z.B. sag uns dies oder tu das und du bekommst dafür was, da kann er Dickschädlig reagieren.

3- Im Januar hatte er die Erlaubnis zu seinem damaligem Arbeitgeber zu gehen mit 2 Sozialarbeitern in Begleitung und danach nach Hause zum Essen für 1,5 Stunden. Das hat auch wunderbar geklappt, wir freuten uns alle. Auf seiner Ausbildungsstelle und auf der Chefetage haben ihn alle gerne und wollen ihn unterstützen. Es wurde besprochen das er im August 2019 seine Ausbildung weiterführen kann. Beim Essen bei uns zu Hause haben wir auch gemerkt das diese eine Sozialhilfe die bei war, nicht ganz kosche ist.
So das SIE alleine ohne Info an meinen Sohn den Arbeitgeber angerufen hat und erst die Zusage auf den September verschob, dann als der AG den Vertrag zugestellt hatte an die Jva, diesem ohne Weitergabe an meinen Sohn, zurückschickte und diese Woche einen neu ausgestellten auf den NOVEMBER ausstellen ließ.
Für den AG von meinem Sohn ist das kein Problem, aber mein Sohn ist sauer und fühlt sich verar....t und möchte mit dieser Frau nichts mehr zu tun haben. Er hat auch den Richter angeschrieben deswegen, worauf die Frau nicht sehr gut darauf reagiert hat. Aber mein Sohn hat ihr gesagt er wäre Volljährlich und möchte nicht das sie ihn vertritt ohne seine Kenntniss.
Auch hat er erst gestern davon info bekommen das ein Ermittlungsverfahren offen ist, weil ihm Unterstellt wird, genauer; Wegen des Verdachts im Mai 2018 an einem Mauerüberwurf beteiligt gewesen zu sein.
Auch hätte er seit letztem Jahr eine Lockerung, aber davon hat er nichts gewust und ist ausser im Januar nie rausgekommen.
Es ist für mich schwer ihm zu helfen, finanziell und auch weil ich nicht weiß an wen ich mich wenden soll, ohne IHM damit noch mehr Probleme zu machen in der Jva. Auch habe ich Angst das er vom Ausländeramt eventuell ausgewiesen wird, da er keinen Deutschen Pass hat, obwohl er seit Geburt in Deutschland ist und keinen Bezug zum Heimatland hat.
Ich hoffe an dieser Stelle Hilfe zu bekommen, was man unternehmen kann, sollte mein Gebot nicht ausreichen, bitte um Rückantwort, dann melde ich mich direkt an Sie zur Klährung.
Es kann doch nicht sein das die in der Jva nur diese eine Frau haben an die er sich wenden kann, ohne Möglichkeit sich an jemanden anderen zu wenden. Auch wegen der Bewährung macht sie ihm Problem, er würde nicht mit ihr zusammenarbeiten darum könne sie die Bewährung nicht befürworten.

Mit freundlichen Grüssen und Dank im Voraus


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1- Ihm ist der Führerschein entzogen worden, weil man vom Märkischem Kreis in der Annahme ist, er wäre unter Drogeneinfluss gefahren. (bei der Festnahme hat ein Kollege gefahren)
Aber er hatte auf Anraten des Würzburger Anwaltes bei Gericht angegeben das er schon mit 14 J. Marihuana geraucht hätte! Wegen des Strafmasses.
Kann Aufgrund dessen der Führerschein entzogen werden? Wie und Wo kann er die Rückgabe beantragen ohne das Kostspilige MPU machen zu müssen? Er hat bei Strassenkontrollen nie Probleme gehabt wegen Drogen, die er eigentlich auch nicht nimmt.

Ja, der Führerschein kann entzogen werden, eine MPU ist dann notwendig. Diesbezüglich wird aber ein extra Verfahren geführt, hier kann er Einspruch einlegen.

2- In der Jva NRW hat er bemerkt das die Frau vom Sozialdienst gegen ihn arbeitet anstatt mit / für ihn.
Es besteht eine Antipathie zwischen den beiden. Auch wurde ihm und noch 4 anderen Jungs falsche Untersuchungen untergejubelt. Angeblich wären Drogen beim Urintest gefunden worden (obwohl mein Sohn nichts genommen hat, und ein anderer hat anstatt Urin Klowasser abgegeben) als mein Sohn sich Beschwerte und eine Blutabnahme zum Nachweis abgeben wollte, hat die Jva dies nicht zugelassen. Er hat auch erst später erfahren das er Widerspruch einlegen konnte, aber da war es schon zu spät.
Auch ist er ziemlich problematisch mit der Zusammenarbeit, wen er merkt das ihn jemand versucht zu linken kann er nicht ruhig bleiben sondern sagt das auch offen. Er lässt sich auch nicht gerne erpressen, z.B. sag uns dies oder tu das und du bekommst dafür was, da kann er Dickschädlig reagieren.

Leider hat der Sozialdienst große Macht in einer JVA, daher ist entscheidend, welche Prognose diese abgibt.

Zuerst muss ein Anwalt eingeschaltet werden und einen Antrag auf offenen Vollzug stellen. Dazu benötigt er von seinem Arbeitgeber eine Bescheinigung, dass er dort weiter beschäftigt werden kann.

Auch sollte schleunigst der Anwalt Akteneinsicht holen, damit eine Verteidigung gegen das offene Verfahren erfolgen kann - ohne die Einstellung wird ein offener Vollzug nicht möglich sein.

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Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15.03.2019 | 16:58

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