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| 25.01.2006 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Anwälte,

wir haben eine Plattform ins Netz gestellt, die Interessenten und Anbieter von Druckerei-Produkten zusammenbringt. Interessenten suchen kostenlos in Form einer Ausschreibung nach Druckereien. Diese Ausschreibung leiten wir dann an unsere registrierten Druckereien weiter. Die haben dann die Möglichkeit, die Kontaktdaten des Auftraggebers bei uns anzufordern.

Nun möchten wir Druckereien über unseren neuen Dienst informieren. Sie sollen dazu bewegt werden, sich kostenlos und unverbindlich für unseren Service zu registrieren, um ab sofort Ausschreibungen potenzieller Kunden zu erhalten.

Dürfen wir in diesem Fall die Druckereien per Fax anschreiben? Das Fax ist als Geschäftsbrief aufgebaut und enthält komplette Empfänger- und Absenderdaten.

Läge ein Verstoß nach dem Gesetz über unlauteren Wettbewerb vor oder kann ein sachliches Interesse des Empfängers angenommen werden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


von dieser Art der Werbung kann man nur dringend abraten.

Die unaufgeforderte Werbung per Fax stellt einen sogenannten Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar. Dieses kann vom Empfänger unterbunden werden, was dann mit nicht unerheblichen Kosten verbunden sein kann.

Daneben kann, sofern ein Mitbewerber dieses erfährt, auch sofort es zu einer äußerst kostenintensiven Abmahnung kommen.

Dieses ändert sich nur dann, wenn Sie mit dem Empfänger bereits Geschäftsbeziehungen führen.

Bitte kommen Sie nun auch nicht auf die Idee, das Ganze als email zu versenden, da sich dann an der Haftung nichts ändert.

Also: Schöne Idee, aber trotzem Finger weg!



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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