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In Zwischenbeschäftigung krank und gekündigt, Krankengeld und Restanspruch ALG1

15.10.2014 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zum ALG I und zum Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses

Guten Tag,
wie ist in nachstehendem Fall die Vorgehensweise in Bezug auf ALG1 / Arbeitslosmeldung / Krankengeld?

Eine Reha wurde beantragt und Arbeitsfähigkeit ist auf längere Sicht nicht gegeben.

Hier die notwendigen Daten:
2 Jahre sozialversicherungspflichtige Arbeit (1.1.12 - 31.12.13),
daraus Anspruch auf ALG1 für 12 Monate.
Seit 1.10.14 sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
9.10.14 - 22.10.14 krankgeschrieben (kann verlängert werden).
am 10.10.14 zum 24.10.14 gekündigt worden.

Die Höhe des ALG1 beträgt € 970, Restanspruch für 3 Monate.
Der Nettoverdienst der Tätigkeit seit 1.10.14 beträgt € 875 (brutto € 1390).

Weiblich, 2 Kinder, verheiratet, kein Anspruch auf ALG2, Steuerklasse 5, keine Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert

Frage: Wie sollte man vorgehen?
Durchgehend krankschreiben lassen oder erst arbeitslos melden und dann krankschreiben lassen etc. Was ist zu beachten?
Welche finanzielle Unterstützung gibt es und wie errechnet sie sich?
Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1) Wie sollte man vorgehen?
Durchgehend krankschreiben lassen oder erst arbeitslos melden und dann krankschreiben lassen etc. Was ist zu beachten?

Sie sollten sich ohne Pause durchgehend krankschreiben lassen, bis zur endgültigen Wiederherstellung Ihrer Arbeitsfähigkeit und dann erst die Zahlung von ALG I beantragen, bzw. zu diesem Termin. Der Bundesagentur für Arbeit sollten Sie die Arbeitslosigkeit mitteilen, jedoch gleichzeitig die ärztl. festgestellte Arbeitsunfähigkeit.

Denn bei diesem Vorgehen beginnt die Zahlung des ALG I erst nach dem Ende der Arbeitsunfähigkeit. Der Vorteil des dargestellten ist, dass Sie nicht gleich nach den 3 Monaten Ihres Restanspruches ohne Leistungen sind, sondern erst nach dem Ende der Arbeitsunfähigkeit die 3 Monate zu laufen beginnen.

2) Welche finanzielle Unterstützung gibt es und wie errechnet sie sich?

Während der Arbeitsunfähigkeit erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Krankengeld. Es beträgt 70 Prozent des letzten beitragspflichtigen Bruttoentgelts, maximal 90 Prozent des Nettoentgelts abzgl. Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung –Während des Krankengeldbezuges sind Sie beitragsfrei bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung versichert.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




Nachfrage vom Fragesteller 16.10.2014 | 11:06

Guten Tag Frau Sperling,
danke für Ihre Antwort.

Verstehe ich Sie richtig, dass ich Krankengeld beziehen werde, das sich aus einer Beschäftigung ergibt, die aufgrund Krankheit nach 10 Tagen beendet wurde? Dann hätte ich mir mit meinen Arbeitsbemühungen ja sehr geschadet…

Es gibt keine Möglichkeit, eine Unterstützung auf Basis des im Vergleich zum letzten Gehalt wesentlich höheren ALG1 zu beziehen?

Danke und Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.10.2014 | 14:03

Das Krankengeld bestimmt sich nach dem Durchschnitt der letzten 13 Wochen.

Der Anspruch auf das ALG I für die 3 Monate bleibt in der Höhe erhalten, wie Sie es bekommen haben. Hier bleibt Ihnen das höhere Geld erhalten.

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