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In Deutschland angestellt aber in die Schweiz entsandt. Wo ist die Steuerschuld?

01.05.2013 21:06 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung:

Aufteilung der Arbeitstage je nach Arbeitsort bei Lebensmittelpunkt in Deutschland

Guten Tag,

ich bin bei einem deutschen Unternehmen angestellt und werde demnächst eine 80% Stelle ausfüllen (Rückkehr aus der Elternzeit). Dabei werde ich ganz überwiegend in der Schweiz auf einem Projekt eingesetzt.

Die Fahrten dorthin wie auch die Übernachtungen zahlt mir mein deutscher Arbeitgeber im Rahmen der üblichen Spesenabrechnung (Dienstreise). Nun frage ich mich, ob ich dennoch mein Gehalt in Deutschland versteuern muss oder etwa doch in der Schweiz wo ja die Arbeit eigentlich anfällt. Mein Verständnis ist es, dass die Steuer dort anfällt, wo die Arbeit entrichtet wird. Natürlich ist die Steuerlast in der Schweiz geringer als in Deutschland, weshalb dies für mich ja wünschenswert wäre dort zu versteuern.

Falls dem so ist, müsste ich mich sicher in der Schweiz anmelden (das kann ich machen) und meinem Arbeitgeber sagen, dass er die Lohnsteuer nicht automatisch einzieht, oder?

Vielen Dank für Ihre Beantwortung.



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Entscheidend ist, wo Sie Ihre Arbeitsleistung tatsächlich erbringen, also wo Ihr Arbeitsort ist. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn Sie bei einem schweizerischen Arbeitgeber beschäftigt sind, der auch Ihr Gehalt bezahlt, aber Ihr Arbeitsort zu 100 von 365 Tagen in Deutschland ist, müssen die 100 Tage in Deutschland versteuert werden.
Ihr Arbeitgeber soll eine Freistellungsbescheinigung bei dem Betriebsstättenfinanzamt beantragen, dass Ihr Arbeitslohn nicht der Lohnsteuerabzug unterfällt.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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