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In 4 Tagen gerichtsverhandlung

18.09.2017 04:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung:

Pflicht zum Erscheinen vor Gericht in einer Strafsache!

Vor ca. 9 Monaten wurden bei einer Hausdurchsuchung 0.5 Gramm amphetamin und ein schlagring gefunden
Die Vorladung habe ich nicht wahrgenommen und jetzt am Donnerstag soll die Verhandlung stattfinden

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider beinhaltet Ihre Anfrage keine konkrete Frage, so dass ich ggf. um Präzisierung bitte.

Die Ladung müssten Sie per PZU erhalten haben (Postzustellungsurkunde - gelber Umschlag).

Soweit die Ladungsfrist eingehalten ist, müssen Sie grundsätzlich auch erscheinen vor Gericht (Ladung "nicht wahrgenommen" klingt ein wenig nach ordnungsgemäßer Zustellung!).

Die Ladungsfrist ergibt sich aus:

§ 217 StPO: Ladungsfrist

Ladungsfrist

(1) Zwischen der Zustellung der Ladung (§ 216) und dem Tag der Hauptverhandlung muß eine Frist von mindestens einer Woche liegen.

(2) Ist die Frist nicht eingehalten worden, so kann der Angeklagte bis zum Beginn seiner Vernehmung zur Sache die Aussetzung der Verhandlung verlangen.

(3) Der Angeklagte kann auf die Einhaltung der Frist verzichten.

Bleiben Sie fern, drohen Ihnen Nachteile (Zwangsmaßnahmen bis hin zur Vorführung oder der Erlass eines Strafbefehls, der dann aber noch anfechtbar wäre).

Das Alles sollte aber vermieden werden!

Bei dem Vorwurf sollten Sie sich ohnehin durch einen Verteidiger vertreten lassen. Dieser würde bei einer jetzigen Mandatierung auch vermutlich die Verlegung des Termins erreichen. Man sollte dann zunächst Akteneinsicht nehmen und dann entscheiden, wie weiter verteidigt wird.

Notfalls bitten Sie selbst um Verlegung - Sie brauchen aber einen "guten" Verlegungsgrund (Unabkömmlichkeit bei der Arbeit o ä.).

Sollte Ihre Anfrage in eine andere Richtung gehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Es wäre aber sicherlich das Beste, wenn Sie sich für die Sache selbst einen Strafverteidiger nehmen würden, denn ohne Akteneinsicht ist es kaum möglich, sich sachgerecht zu verteidigen gegen einen strafrechtlichen Vorwurf.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 18.09.2017 | 05:40

Okey danke schön. Hatte das leider zu sehr schleifen gelassen und werde heute im Laufe des Tages versuchen einen passenden Anwalt zu finden der in der kurzen Zeit noch einen Termin frei hat

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.09.2017 | 15:13

Hallo,

ja, es macht sicherlich Sinn, vor Ort einen Anwalt zu beauftragen. Der sollte zunächst die Verlegung erreichen - danach gibt es sicherlich keinen Zeitdruck mehr.

Ich gehe davon aus, dass das auch klappt - das ist eigentlich der Regelfall.

Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rößler

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