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Implantate

| 19.03.2011 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido C. Bischof


Hallo
Ich war bei Kieferchirurgen
Der mir 2 Implantate setzte so schnell wie ich die im Mund hatte das habe ich noch nie gesehen
Darauf hin wurde die Wunde zugenäht ich bekam Provisorium das war es.
Bei fäden ziehen wo die Schwellung abgeheilt war ich sah das das Provisorium zu dunkel war schließlich muss ich damit vier Monate rumlaufen bat ich meine Arzt ob es möglich wäre mir ein neues Provisorium zu machen. darauf hin kam die Antwort ich würde mehr wissen als ein Zahnarzt
Das wechsel eine Provisoriums ist nicht möglich.
Drückt mir die Rechnung in die Hand und sagte seine Arbeit ist hiermit beendet. SCHOK

Und nun???
Darauf hin bin ich zum einem anderen Zahnarzt gegangen mit der bitte ob er das macht
Wo er das Provisorium sah war er schockiert 2 Fäden hat der Ex Zahnarzt vergessen zu ziehen
Und auf dem Bilder NEUEN war zu sehen er hat gepfuscht. Der Neue Zahnarzt legte mir nah ich sollte doch zu einem Gutachter gehen..( Wird eine Privatleistung sein ) da die Implantate Privat waren
Von dem Kieferchirurgen sollte ich meine Bilder holen die händigt er mir nicht aus da ich meine Rechnung noch nicht bezahlt habe. Behandlung war 01.03.2011
Wen ich daran denke das ich die Implantate raus operieren lassen muss
Und dann neue setzen muss
Bekomme ich Panik
Die schmerze die auf einem zukommen ......
Meine Frage an sie ist es welche Möglichkeit habe ich gegen den Kieferchirurgen

Mit freundlichen Grüßen
Implantat geschädigte

Sehr geehrter Fragesteller!

Sofern –wie ihr zweiter Zahnarzt meint- die Implantate tatsächlich fehlerhaft eingesetzt sind, haben Sie gegen den Kieferchirurgen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Zur rechtssicheren Feststellung ob ein Behandlungsfehler vorliegt, würde ich die Einleitung eines sogenannten selbständigen Beweisverfahrens anregen. Dabei wird über das Gericht ein Gutachter bestellt. Die Ergebnisse dieses Gutachters sind dann direkt im Gerichtsverfahren verwertbar.

Hierbei entstehen jedoch Kosten für das Gericht und den Gutachter, die zunächst von Ihnen zu tragen sind. Bei entsprechender Bedürftigkeit könnten Sie jedoch Prozesskostenhilfe erhalten.

Alternativ zum selbständigen Beweisverfahren kommt ein kostenfreies Schlichtungsverfahren vor der Zahnärztekammer in Betracht. Für ein Schlichtungsverfahren vor der Bayerischen Landes-Zahnärztekammer ist es jedoch Voraussetzung, dass bereits ein Gutachten vorliegt.

Ich habe jedoch Zweifel, ob ein Behandlungsfehler bereits vorliegt, weil das Provisiorium zu dunkel ist. Eher wird entscheidend sein, ob die Implantate fehlerhaft eingesetzt sind.

Der Anspruch auf Schadensersatz würde u.a. die Kosten einer korrekten Behandlung umfassen. Für die erforderliche neue Behandlung könnten Sie auch Schmerzensgeld erhalten.


Sie haben einen Anspruch auf Herausgabe ihrer Röntgenbilder für Ihre weitere Behandlung. Dies ergibt sich bereits aus der Röntgenverordnung (§ 28 Abs. 8 Röntgenverordnung). Sie sollten Ihren Zahnarzt nachweisbar unter Fristsetzung zur Herausgabe der Röntgenbilder auffordern.


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Freundlicher Gruß

G. Bischof
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.03.2011 | 09:35

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